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Komitee rettet Apéro

Die Oberhofner müssen am 1. Januar nicht auf dem Trockenen sitzen. Ein Komitee organisiert kurzerhand den vom Gemeinderat gestrichenen Neujahrsapéro.

Weil der Gemeinderat um Präsidentin Sonja Reichen-Geiger keinen Neujahrsapéro durchführen wollte, springt nun ein Komitee in die Bresche.
Weil der Gemeinderat um Präsidentin Sonja Reichen-Geiger keinen Neujahrsapéro durchführen wollte, springt nun ein Komitee in die Bresche.
Patric Spahni

Das Leben treibt seltsame Blüten. Besonders aktuell gerade in Oberhofen. Der Gemeinderat hatte nach der abgebrochenen Gemeindeversammlung entschieden, auf die Ausrichtung des beliebten Neujahrsapéros zu verzichten. «Ohne genehmigtes Budget dürfen wir nur Ausgaben tätigen, die gebunden sind», sagte Gemeindepräsidentin Sonja Reichen-Geiger (FDP). Sie bedaure, dass der Anlass nicht durchgeführt werden könne, «aber das ist nun die Konsequenz der Situation». Und: «Eine Trotzreaktion ist es nicht.»

Private spenden

Verzichten müssen die Ober­hofner auf den Apéro nun aber doch nicht. Ein überparteiliches Komitee hat sich gemäss einem Flugblatt, das in Oberhofen verteilt wurde und auch die Re­daktion erreicht hat, spontan gebildet, um den Anlass in Eigen­regie durchzuführen. Zum Komitee zählen «kulturell engagierte Oberhofner» und der Jodlerklub Oberhofen. Dank Spenden sei der Anlass gesichert, steht auf dem Flugblatt.

Ein allfälliger Überschuss würde zugunsten des Altersheims Oberhofen gespendet. Zur Motivation des Komitees steht Folgendes: «Der Entscheid des Gemeinderates, dass aus finanziellen Gründen kein Neujahrsapéro stattfinden kann, ist doch sehr irritierend und bei der einheimischen Bevölkerung gar nicht gut angekommen.»

Gestartet wird das neue Jahr in Oberhofen mit einem Feuerwerk über den Dächern des Wichterheerguts – und zwar kurz nach Mitternacht. Der eigentliche Apéro findet am 1. Januar um 10.30 Uhr in der Halle am Riderbach statt. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Jodlerklub Oberhofen sowie Kurt Matter mit seiner Trompetenorgel.

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