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«Kraftakt und Highlight zugleich»

Die Fritz Studer AG verzeichnet auch 2019 ein überwiegend positives Jahr. Trotz schwieriger Marktbedingungen konnte die Steffisburger Firma ihren Marktanteil steigern.

Stephan Stoll, Sandro Bottazzo, Daniel Huber und Jens Bleher (v.l.) von der Geschäftsleitung der Fritz Studer AG vor einer neuen Maschine, welche vom Künstler Ata Bozaci bemalt wurde.Foto: PD / David Schweizer
Stephan Stoll, Sandro Bottazzo, Daniel Huber und Jens Bleher (v.l.) von der Geschäftsleitung der Fritz Studer AG vor einer neuen Maschine, welche vom Künstler Ata Bozaci bemalt wurde.Foto: PD / David Schweizer

«Ich bin beeindruckt von Ihrer Disziplin», begann Jens Bleher die Pressekonferenz, als sich drei Minuten vor Beginn plötzlich alle hinsetzten und den Geschäftsführer der Fritz Studer AG gespannt anschauten. Die Bilanzkonferenz wird hauptsächlich von der internationalen Fachpresse aufgesucht, welche nicht zuletzt vom italienischen, französischen und englischen Sprachraum kommt. Etwa 40 Exportländer verzeichnet das Schweizer Unternehmen, welches es seit 1912 gibt.

«Bestehen kann nur, wer mit Schwankungen umgehen kann», erklärte Bleher. Nach dem bisher besten Jahr der Firma 2018 war das letzte Jahr zwar nicht ganz so erfolgreich, doch keineswegs erfolglos. Summiert sei 2019 für die Fritz Studer AG sogar das Jahr mit dem drittbesten Umsatz gewesen.

Marktanteil gesteigert

In der Schweiz konnte der Marktwert des Unternehmens gesteigert werden, dies trotz einer schlechten Wirtschaftslage, wie Jens Bleher sagte. Die gute Bilanz im vergangenen Jahr verdankt die Firma unter anderem auch den 34 Prozent an Neukunden, welche verzeichnet werden konnten.

Hinzu komme aber auch, dass die Fritz Studer AG ihren Umsatz mit den Innenrundschleifmaschinen weiter steigerte, so Sandro Bottazzo, der Zuständige für Forschung und Entwicklung. «Unter anderem im asiatischen Raum hielten wir den Auftragseingang bei diesen Maschinen auf dem hohen Niveau von 2018», erklärt er.

100 Verkäufe in einem Jahr

«Ein absolut geglückter Einstieg» sei der Firma im vergangenen Jahr mit der neuen Universal-Rundschleifmaschine gelungen. Gleich 100-mal wurde das Gerät innert einem knappen Jahr verkauft: «Die Einführung dieser Maschinen war Kraftakt und Highlight zugleich», sagte Bleher. Die Kunden seien mit der Qualität und der Präzision der Modelle sehr zufrieden, so Bleher.

Neuerungen gab es im letzten Jahr einige bei dem Unternehmen. Dazu gehören auch Fortschritte in der Digitalisierung – der Status jeder Maschine kann heute mithilfe einer Handy-App abgerufen werden. Aufgefrischt wurde auch im Management der Werkzeuge: Ab sofort kann der Lebenszyklus der Werkzeuge digital gesteuert und verfolgt werden.

Neues für die Zukunft

«In einigen Monaten erwartet Sie ein neues Produkt», sagte Daniel Huber, technischer Leiter der Firma. Dabei werde es sich um einen neuen hydraulischen Synchron-Reitstock handeln. Die Maschine wurde vor einigen Jahren von einem Kunden in Auftrag gegeben – die zweite und somit neue Generation werde nun erstmals Mitte 2020 präsentiert, so Huber.

Ein weiteres Werkzeug, welches von der Kundschaft in diesem Jahr erwartet werden darf, ist ein neues und präziseres Lasermessgerät.

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