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«Leserreporter sind ein Problem»

Daniel Reist aus Hilterfingen ist das Gesicht der Schweizer Armee – zumindest wenn es um Unglücke und Katastrophen geht. Ein Gespräch über Todesfälle, Dramen und warum jemand drei Jahre kein Raclette isst.

Daniel Reist am Thunersee, im Hintergrund die Berner Alpen mit dem Niesen. Berge prägen Reist beruflich und privat.
Daniel Reist am Thunersee, im Hintergrund die Berner Alpen mit dem Niesen. Berge prägen Reist beruflich und privat.
Patric Spahni

Warum macht jemand freiwillig einen Job, in dem er immer wieder über Unfälle, Katastrophen und Todesfälle informieren muss?

Daniel Reist: Weil das Unberechenbare durchaus reizvoll ist. Es gibt ruhigere Tage, da gehen wir zum Glatz ins Kafi. Plötzlich passiert etwas, und man ist 40 Stunden am Stück im Einsatz. Das sind Momente, in denen man unglaublich viel lernt.

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