Neue Terrasse für die «Kaffeemühle»

Thun

Die «Kaffeemühle» in Thun ist noch bis zum 6. Januar offen. Dann wird umgebaut. Das Lokal bekommt aareseitig einige Terrassenplätze. Ab Mitte April soll es wiedereröffnet werden.

Hinter den Trögen an der Aare gibt es eine neue Terrasse für die «Kaffeemühle».

Hinter den Trögen an der Aare gibt es eine neue Terrasse für die «Kaffeemühle».

(Bild: Nelly Kolb)

«Die Baubewilligung ist da», sagt Walter Schneider, Vizepräsident der Kaffeemühle AG, und zeigt sich «erfreut und ­erleichtert». Jetzt laufen die Detailplanung sowie Arbeitsvergabe auf Hochtouren. «Wir legen Wert darauf, möglichst regionales Gewerbe und Lieferanten zu berücksichtigen», sagt Präsident Markus Walther. Die Kaffeemühle in der Passage Parkhausbrüggli–Bälliz ist ein beliebter Treffpunkt. Der Betrieb geriet im Frühling als Folge unglücklicher Umstände in Konkurs.

«Wir wollten, dass der Betrieb in einheimischen Händen bleibt und im bewährten Sinne weitergeführt wird», begründet Walter Schneider das Einspringen von vier Thuner Geschäftsleuten und die Gründung einer Betriebs-AG für das Lokal. So wurde die Kaffeemühle unter der bisherigen Leitung von Jolanda Casserini im Juli provisorisch wiedereröffnet.

Jetzt kommt der Totalumbau

Nur provisorische deshalb, weil von Anfang an klar war, dass das in die Jahre gekommene Lokal mehr als nur ein Facelifting braucht. Jetzt ist auch definiert, was alles ansteht: Unter anderem wird die aareseitig gelegene Küche erneuert und in die rechte hintere Ecke verlegt. «Wir streben eine moderne, aber warm-behagliche Gestaltung an», sagt Markus Walther.

Knacknuss Aareterrasse

Die Kaffeemühle wirtschaftet bällizseitig auf 60 Aussenplätzen. Die Betreiber wollten auch aareseitig wirken; ganz im Sinne des Slogans «Thun, die Stadt am Wasser». Dagegen sprachen aber zunächst denkmalpflegerische und städtebauliche Einwände. Die Begründung: Das Erscheinungsbild des gut 40-jährigen Gebäudes soll nicht verändert werden. Will heissen, die dortigen Wasch­betontröge sollen bleiben.

Jetzt haben sich die Protagonisten jedoch einigen können: Hinter den Trögen dürfen acht Sitzplätze entstehen. Zur ­Sicherheit wird auf deren Brüstung ein Geländer montiert, das aber die Sicht auf den Fluss frei lässt. Der Name Kaffeemühle bleibt erhalten. Um das zu verdeutlichen, suchen die Betreiber zu Dekorationszwecken etwa drei Dutzend Kaffeemühlen.

Das Geschäftswohnhaus Bälliz 40 gehört der Versicherung Allianz Immo­bilien.

Thuner Tagblatt

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