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Noch fehlt das Geld fürs neue Licht

Der FC Heimberg saniert sein Hauptspielfeld. Nun liegt auch die Baubewilligung für den letzten Schritt, eine LED-Beleuchtungsanlage, vor. Die Finanzierung für die erste derartige Anlage in der Region Thun ist allerdings noch nicht gesichert.

Die Profile stehen auf dem Waldgarten, das Geld für die geplante Flutlichtanlage fehlt dem FC Heimberg aber bislang noch.
Die Profile stehen auf dem Waldgarten, das Geld für die geplante Flutlichtanlage fehlt dem FC Heimberg aber bislang noch.
Marco Zysset

«Mit dieser Baubewilligung können wir nun den letzten Teil der Gesamtsanierung unseres Spielfelds in Angriff nehmen», sagt Bruno Leu, Präsident des FC Heimberg. Vergangene Woche hat der Klub die Baubewilligung für eine gut 18 Meter hohe Beleuchtungsanlage erhalten. Diese soll rund um das Hauptspielfeld des Vereins an der Schützenstrasse 73 entstehen. Einsprachen dagegen sind keine ein­gegangen, wie Regierungsstatt­halter Marc Fritschi auf Anfrage bestätigt.

Noch fehlt das Geld

Bereits seit Herbst 2017 ist am Heimberger Spielfeld eine Gesamtsanierung im Gange. «Der Rasen wurde erneuert, und wir haben Drainagen für die Entwässerung des Geländes sowie eine automatische Bewässerungs­anlage mit Sprühköpfen installiert», präzisiert Leu. Demnächst werden neue Tore und Banden installiert. Im Verlauf des Jahres möchte der Verein die Sanierung fertigstellen.

«Dazu müssen wir allerdings erst eine finanzielle Zwischenbilanz ziehen», sagt der Präsident weiter. Momentan sei die Finanzierung des letzten Schrittes – die Beleuchtungsanlage – noch nicht sichergestellt. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf etwa 400'000 Franken, finanziert aus Gemeindebeiträgen, dem Sportfonds ­sowie Eigenmitteln des Klubs. Rund 130'000 bis 150'000 Franken gehen davon an die Beleuchtungsanlage.

«Diese ist etwas teurer als herkömmliche Anlagen, da sie mit LED-Lampen funktioniert», sagt Bruno Leu. Nach Kaufdorf, das vergangenes Jahr eine ähn­liche Anlage einweihen konnte, ist der FC Heimberg der erste Verein in der Region Thun, der die moderne Technologie verwenden wird. Der Auftrag für die Anlage werde laut Leu in Kürze ausgeschrieben, um die benötigten Gelder zu ermitteln.

Schon länger geplant

Eine umfassende Sanierung des Spielfeldes sei bereits länger geplant gewesen, sagt Präsident Leu. Das Spielfeld sei rund 80-jährig, seit den 1930er-Jahren wird es dem Verein von der Landbesitzerin, der Burgergemeinde Heimberg, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. «Kleinere Arbeiten wurden zwar vorgenommen, eine grössere Sanierung allerdings nie. Der Boden war so komprimiert, dass das Wasser kaum mehr abfliessen konnte. Ausserdem konnten wir bis anhin nur die Hälfte des Feldes beleuchten.» Dies dürfte sich in Zukunft ändern.

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