Nochmals Hochspannung am Saisonfinale

Am Sonntag geht eine für die Berner Schwinger erneut sehr erfolgreiche Saison mit dem Chemihütte-Schwinget zu Ende.

Ein Emmentaler als Favorit im Oberland: Matthias Aeschbacher ist seit dem «Eidgenössischen» ungeschlagen.

Ein Emmentaler als Favorit im Oberland: Matthias Aeschbacher ist seit dem «Eidgenössischen» ungeschlagen.

(Bild: Raphael Moser)

Am kommenden Sonntagmorgen ab 8.30 Uhr werden in Aeschiried auf einem der am schönsten gelegenen Schwingplätze über 100 Teilnehmer zum friedlichen Wettkampf erwartet. Als grosser Favorit auf den Festsieg muss der Emmentaler Matthias Aeschbacher gezählt werden. Der Maurerpolier ist seit dem «Eidgenössischen» in Zug ungeschlagen und hat den Kemmeriboden-Schwinget und den Lueg-Schwinget mit je sechs siegreich gestalteten Gängen gewonnen.

Zusammen mit seinem Klubkameraden Patrick Schenk und den «Neueidgenossen» Kilian von Weissenfluh und Thomas Inniger muss Aeschbacher zum engsten Favoritenkreis gezählt werden. Als fünfter «Eidgenosse» ist der mächtige Seeländer Philipp Roth angemeldet. Wie die Erfahrung zeigt, könnten sich durchaus noch der eine oder andere Berner Spitzenschwinger kurzfristig für den traditionellen Chemihütte-Schwinget anmelden. Als Gäste sind die Schwinger der beiden Schwingklubs Cham Ennetsee und Mümliswil eingeladen. Wie sehr die Gäste den Festverlauf mitbestimmen können, hängt davon ab, wie stark die Delegationen nach Aeschiried reisen werden.

Das Knie spielt nicht mit

Leider nicht wie vorgesehen ins Wettkampfgeschehen eingreifen kann der Einheimische Jonas Lengacher. Der am Eidgenössischen Schwingfest in Zug fast schon unsportlich um den Kranz geprellte Turnerschwinger muss nach erneut aufgetretenen Knieproblemen auf eine Teilnahme verzichten und hat mittlerweile die Schwinghosen an den berühmten Nagel gehängt. Erfreulicherweise lässt sich der Aeschener Metzger von solchen Rückschlägen nicht beeindrucken und wird dem Schwingen in Zukunft in administrativen Belangen zur Verfügung stehen.

Chance für die Jungen

Stellvertretend für eine ganze Anzahl von talentierten Oberländer Nachwuchsschwingern sind hier die beiden Haslitaler Reto Thöni und Leandro Nägeli erwähnt. Beide Sennenschwinger haben eine hoffnungsvolle Zukunft vor sich und sind in der Saison mehrfach positiv aufgefallen. Für die Nachwuchsschwinger sind die Regionalfeste eine willkommene Gelegenheit, sich einem breiten Publikum vorzustellen und wichtige Erfahrungen für eine erfolgreiche Karriere zu sammeln.

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