Nun haben die Signale von Rot auf Gelb gewechselt

Weil sich Thun am Vorprojekt für eine neue Schwimm­halle in Heimberg beteiligt, geht es mit dem Projekt nun einen Schritt weiter.

Der wiedergewählte Verwaltungsrat (v.l.): Markus Hänni, Andrea Schumacher, Rolf Widmer, Bernhard Gyger (Präsident), Emanuele Pasanisi (Vize), Marlies Ryser, Niklaus Röthlisberger und Christoph Würsten.

Der wiedergewählte Verwaltungsrat (v.l.): Markus Hänni, Andrea Schumacher, Rolf Widmer, Bernhard Gyger (Präsident), Emanuele Pasanisi (Vize), Marlies Ryser, Niklaus Röthlisberger und Christoph Würsten.

(Bild: Hans Kopp)

Die Genossenschaft Sportzentrum Heimberg hat ihr Hallenbadprojekt optimiert und redimensioniert. In der Folge wurden Thun und die weiteren umliegenden Gemeinden um eine Kostenbeteiligung zur Ausarbeitung des Vorprojekts angefragt. Nun hat letzthin das Thuner Parlament einen Kredit von maximal 150'000 Franken dafür bewilligt, was der Hälfte der Projektkosten entspricht.

Hoffen auf Solidarität

An der 39. Generalversammlung vom Donnerstagabend informierte Verwaltungsratspräsident Bernhard Gyger über den neusten Stand der Dinge. Zur Erinnerung: Neben Thun haben sich Heimberg, Steffisburg und Kiesen bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen. Oppligen hat eine Beteiligung in Aussicht gestellt. «Uetendorf, Thier­achern und Uttigen lehnen eine Beteiligung aus finanzieller Sicht ab», schreibt Gyger im Jahresbericht.

«Wir hoffen, dass wir auch noch die ablehnenden Gemeinden ins Boot holen können.»Bernhard Gyger, Verwaltungsratspräsident Genossenschaft Sportzentrum Heimberg

Nun wollen die Verantwortlichen einen Schritt weitergehen. Auf den 14. Juni sind alle oben genannten Gemeinden zu einer Aussprache über deren Beteiligung eingeladen. «Wir hoffen, dass wir auch noch die ablehnenden Gemeinden ins Boot holen können», zeigt sich Gyger zuversichtlich. Aus eigener Kraft vermöge die Genossenschaft das Projekt mit geschätzten Kosten von 30 Millionen Franken nicht zu stemmen, betonte Gyger. Sollte kein Konsens über die Beteiligung der Gemeinden zustande kommen, sei es gestorben, warnte er.

In ihrer Grussbotschaft versicherte Vizegemeindepräsidentin Andrea Erni, dass der Gemeinderat voll und ganz hinter dem Hallenbadprojekt stehe. Es sei eine einmalige Chance, die nicht verpasst werden sollte. Als Grundeigentümerin sei auch die Burgergemeinde Heimberg an einer Weiterentwicklung interessiert, ergänzte deren Vizepräsident Adrian Hänni.

Ein Kredit für den effektiven Bau müsste voraussichtlich bei den meisten Gemeinden durch eine Volksabstimmung bewilligt werden. Auch hier ist man optimistisch, zeige doch die Erfahrung, dass die Bevölkerung Bädern positiv gegenüberstehe.

Thema ist ausserdem eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Eine Bushaltestelle direkt beim Sportzentrum sei geplant, informierte der Verwaltungsratspräsident. Gespräche mit der Gemeinde Heimberg und den Verkehrsbetrieben STI würden laufen.

Positive Jahresrechnung

Durchgewinkt von den 100 anwesenden Stimmberechtigten wurde die Jahresrechnung 2018, welche bei einem Aufwand von 1,837 Millionen Franken mit einem Unternehmensgewinn von 61130 Franken abschliesst. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 4,391 Millionen Franken, das Eigenkapital beträgt 967'180 Franken.

Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats Bernhard Gyger (Präsident), Emanuele Pasanisi (Vize), Markus Hänni, Niklaus Röthlisberger, Marlies Ryser, Andrea Schumacher, Rolf Widmer und Christoph Würsten wurden für ein weiteres Jahr wiedergewählt.

Thuner Tagblatt

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