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Nur an einem Rebberg gibt es Ernteausfälle

Das Schreckgespenst Moon Privilege hat auch die Region Thunersee eingeholt. Wenn das Pflanzenschutzmittel für Schäden sorgen sollte, dann nur für geringfügige – und nur in einem der Thunersee-Rebberge.

Der Rebberg auf dem Riedboden in Thun: Nicht alle Rebstöcke haben hier so reiche Früchte angesetzt. Ertragsausfälle wird es geben.
Der Rebberg auf dem Riedboden in Thun: Nicht alle Rebstöcke haben hier so reiche Früchte angesetzt. Ertragsausfälle wird es geben.
Patric Spahni
Keine Schäden durch Moon Privilege: Im Spiezer Rebberg wurde das Pflanzenschutzmittel nicht eingesetzt.
Keine Schäden durch Moon Privilege: Im Spiezer Rebberg wurde das Pflanzenschutzmittel nicht eingesetzt.
Markus Hubacher
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Schweizweit geht unter Weinbauern die Angst um: Wer immer im vergangenen Jahr das Pflanzenschutzmittel Moon Privilege des deutschen Pharma- und Chemiekonzerns Bayer eingesetzt hat, befürchtet Ertragsausfälle bei der diesjährigen Ernte. Grund: Das Spritzmittel, das gegen Pilzbefall eingesetzt werden kann, steht im Verdacht, für die deformierten Blätter und die nur kümmerlich ausgebildeten Trauben verantwortlich zu sein. Daher sind Fachexperten im Auftrag des Chemiekonzerns Bayer unterwegs, der auch eine eigene Hotline für betroffene Weinbauern eingerichtet hat und auf der Website derzeit davon abrät, Moon Privilege in den Weinbergen einzusetzen. Sie sollen eine Bestandesaufnahme vor Ort machen, damit – sofern denn das Sprühmittel Ursache ist – auch die Frage nach Schadenersatz geklärt werden kann.

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