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Pohlern saniert Strassenabschnitt im Gebiet Obere Bachtelen

Der Souverän in Pohlern genehmigte die beantragten Kredite, um in die Gemeinde zu investieren.

Die zwei Verpflichtungskredite über 405'000 Franken für die ­Sanierung eines Teilstückes der Gemeindestrasse Obere Bachtelen–Oberes Schlössli und einen Teil des Maadweges und über 120'000 Franken für den gleichzeitigen Ersatz der Trinkwasserleitung in diesem Gebiet wurden an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Freitag ohne Diskussion einstimmig genehmigt.

Mit diesem Votum zeigten die 18 anwesenden Frauen und Männer auf, dass sie, trotz anstehenden Veränderungen wie der Schliessung der Schule per Ende dieses Schuljahres und der noch offenen möglichen Fusion mit Wattenwil und Forst-Längenbühl (diese Zeitung hat berichtet), an eine Zukunft für ihre ­Gemeinde glauben.

Finanzen beobachten

Wie das Resultat der Fusionsabklärungen auch aussehen wird, die Finanzen sind in Pohlern nach wie vor ein Thema: «Wir hatten 2018 die Ausgaben im Griff, damit das Defizit nicht noch grösser wurde», sagte Gemeindepräsident Stefan Maurer am Freitag. Die Erfolgsrechnung 2018 zeigt bei einem Aufwand im Gesamthaushalt von 1,133 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 33'637 Franken. Im allgemeinen Haushalt resultiert bei einem Aufwand von 1,035 Millionen Franken ein Defizit von 41'992 Franken. Bei den Spezialfinanzierungen Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Abfall sind derzeit keine Anpassungen notwendig.

Der gesamte Finanzhaushalt dagegen müsse gut beobachtet werden, so die langjährige Finanzverwalterin Katharina Reber: «Wenn die Einnahmen aus dem Finanzausgleich sinken und die Einnahmen bei den Einkommenssteuern stagnieren, kann eine mittelfristige Überprüfung der Steueranlage ein Thema werden», sagte Reber.

Fusion, wie weiter?

Zu den Fusionsabklärungen gab es in Pohlern, trotz Traktandum, keine Fragen aus den Reihen. Gemeindepräsident Stefan Maurer rief die Anwesenden deshalb nur dazu auf, an der ausser­ordentlichen Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 22. August, möglichst zahlreich teilzunehmen.

An diesem Abend werden die Bürgerinnen und Bürger aller drei beteiligten Gemeinden Pohlern, Forst-Längenbühl und Wattenwil einen Grundsatzentscheid über die Fortführung der Fusionsverhandlungen fällen. Vorher werden dazu ausführliche Berichte versandt.

Letzter Schulschluss

Wie diese Zeitung bereits berichtete, wird die Schule Pohlern Ende des laufenden Schuljahres geschlossen. Die Schülerinnen und Schüler werden ab dem neuen Schuljahr in Blumenstein und in Wattenwil unterrichtet. Am 3. Juli findet deshalb das letzte Schulfest statt. Gemeindepräsident Stefan Maurer rief deshalb die Bevölkerung dazu auf, an diesem speziellen Anlass zahlreich teilzunehmen.

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