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Projektleiter gesucht

Gemeindepräsident Jürg Marti machte an der Hauptversammlung des Dorfleists eine Rundschau zum Stand diverser Projekt in der Gemeinde.

Zur Planung Sporthallen und -plätze wird in der Schönau demnächst ein Projektleiter angestellt.
Zur Planung Sporthallen und -plätze wird in der Schönau demnächst ein Projektleiter angestellt.
Gabriel Berger

Einen Katalog von elf Fragen stellte der Dorfleist Steffisburg vor seiner Hauptversammlung dem Gemeinderat. Gemeindepräsident Jürg Marti nahm am Mittwochabend im Saal im Dachstock des Höchhus dazu Stellung. «Staubig wars in letzter Zeit», sagte Marti zu den Ab­bruch­arbeiten auf dem Gschwend-Areal, die sich allmählich dem Ende zuneigen.

Weil es zur Erschliessung mit Ausbau der Unterdorfstrasse zahlreiche Einsprachen gegeben habe, werde die Planung dazu nach Anpassungen ein zweites Mal ausgelegt, informierte der Präsident der Gemeinde. Diese erwartet bis im Sommer die Baugesuchseingabe für die Hochbauten und sähe es gerne, wenn entlang der Zulg mehr Eigentumswohnungen realisiert würden von der Bauherrschaft (HRS und Migros).

Letztere wird laut Jürg Marti einen Supermarkt mit 1800 Quadratmeter Fläche und Denner plus einrichten, das M-Restaurant ist allerdings laut dem ­Gemeindepräsidenten «noch in der Schwebe».

Die Badi muss warten

Zur Planung Sporthallen und -plätze in der Schönau wusste der Gemeindepräsident zu berichten, dass nächstens ein Projektleiter angestellt wird bei der Gemeinde und diese die Investition von rund zehn Millionen zu tragen vermag. Das sagte Jürg Marti im Hinblick auf die für den 7. März 2021 geplante Volksabstimmung.

Weil dieses Vorhaben im Sportbereich Priorität habe, «schauen wir, dass die Badi weiter funktioniert», hielt Marti bezüglich der Sanierungs- und Ausbaupläne im Schwimmbad Gumm fest.

Am Klosternhubel solle nun auch der Hang bebaut und beplant werden, sagte der Gemeindepräsident. Er konnte weiter vermelden, dass im Gebiet Glättimühle konkrete Verhandlungen mit Unternehmen für drei Bauvolumen geführt und am 4. April die Bauarbeiten zur Erschliessung ab dem Kreisel starten würden.

Bald fällt Marktentscheid

Marti nahm auch noch zur Zukunft des Christkindlimärits Stellung, die derzeit in einer Begleitgruppe erörtert wird, in der auch Dorfleistpräsident Markus Wymann Einsitz hat.

Voraussichtlich Mitte April werde der Gemeinderat das Geschäft mit der Standortfrage beraten und dann im Juni dem Parlament vorlegen für Anpassungen im Marktreglement, informierte Jürg Marti.

Er gab noch bekannt, dass auf dem Dorfplatz beim ­alten Gemeindehaus die Parkplätze bald bewirtschaftet würden, um das Dauerparkieren zu unterbinden, und dass «die grösste Baustelle im Oberdorf an der Scheidgasse erst noch bevorsteht».

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