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Radikale Waldrodung entlang der A6 stösst auf Unverständnis

Das Bundesamt für Strassen hat in den letzten Wochen entlang der A 6 zwischen Kiesen und Rubigen – im Namen der Sicherheit – grossflächig Bäume gefällt. Das Ausmass der Rodung stösst von verschie­denen ­Seiten auf Kritik.

Auf der Seite in Fahrtrichtung Thun entlang der A?6 liess das Bundesamt für Strassen in den vergangenen Wochen grossflächig Bäume abholzen. Die Rodung fand imRaum Kiesen-Rubigen statt.
Auf der Seite in Fahrtrichtung Thun entlang der A?6 liess das Bundesamt für Strassen in den vergangenen Wochen grossflächig Bäume abholzen. Die Rodung fand imRaum Kiesen-Rubigen statt.
Patric Spahni
Auch weiter flussaufwärts sind die Spuren der Sicherheitsholzerei deutlich erkennbar. Von der Autobahn aus ist neu sogar die Aare zu sehen.
Auch weiter flussaufwärts sind die Spuren der Sicherheitsholzerei deutlich erkennbar. Von der Autobahn aus ist neu sogar die Aare zu sehen.
zvg
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Der Blick auf die Aare ist im Raum Kiesen und Jaberg normalerweise den Benutzern des Waldweges direkt am Ufer vorbehalten. Seit einigen Wochen können nun jedoch an mehreren Stellen auch die Automobilisten auf der A 6 einen Blick auf den Fluss erhaschen. Möglich gemacht haben dies die Sicherheitsholzereiarbeiten des Bundesamts für Strassen (Astra) zwischen Kiesen und Rubigen. Dass die Sicht auf die Aare nicht mehr von unzähligen, dicken Stämmen verdeckt ist, zeigt, dass die aufgebotenen Forstarbeiter nicht gerade zimperlich vorgegangen sind.

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