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Kein Raser-, ein Rasiererprozess

Das Hantieren mit dem Elektrorasierer kam einen Autofahrer beinahe teuer zu stehen. Nach einer skurrilen Verhandlung vor dem Regionalgericht muss der Mann aber nur eine Busse bezahlen.

Handy am Steuer – dieses Bild kennt man. Ein Mann hat letzten Herbst das Mobiltelefon aber gegen einen Rasierer getauscht.
Handy am Steuer – dieses Bild kennt man. Ein Mann hat letzten Herbst das Mobiltelefon aber gegen einen Rasierer getauscht.
Fotolia

Plötzlich surrte es laut im Gerichtssaal 218. Der ältere Herr auf der Anklagebank hatte zum höchst ungewöhnlichen Corpus Delicti gegriffen, um es der vorsitzenden Richterin Salome Krieger zu präsentieren. In seiner Hand hielt er tatsächlich: einen elektrischen Rasierer.

Auf einer Autofahrt im vergangenen Herbst handelte sich der Mann eine Menge Ärger ein wegen des kleinen, lärmenden Apparats. Auf einer Autofahrt von Bern nach Murten hatte er damit rumhantiert. Während er das tat, überholte er – ohne zu blinken – den unscheinbaren Wagen vor ihm. Zu seinem Pech sassen darin zwei zivile Polizisten auf Pa­trouille.

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