Zum Hauptinhalt springen

Rooftop Sailors taufen «Dead Water»

Am 15. September wirds mal wieder richtig laut und dreckig im Mokka: Die Rooftop Sailors aus Thun taufen ihre neue EP.

maz
Segeln auf dem Hausdach mit den Rooftop Sailors.
Segeln auf dem Hausdach mit den Rooftop Sailors.
zvg

Sie fackeln nicht lange, Alexander Bratschi (Gesang, Bass), Adrian Bratschi (Schlagzeug, Gesang), Nevio Heimberg (Gitarre, Gesang) und Maurice Rupp (Gitarre). Vom ersten Ton im ersten Song «Been Here Before» auf ihrer EP «Dead Water» gehen sie stramm in eine Richtung: Rock.

Rein, roh und dreckig. Von «poppigem Alternative Rock» spricht Alexander Bratschi – und trifft damit den Kern des wilden Mix aus Punk, klassischem Rock und melodiösen Gesängen gar nicht so schlecht. Gut möglich, dass der Hang zum Rock der 1960er- und 1970er-Jahre auch daher kommt, dass Maurice Rupps Vater Martin «Tschine» Rupp Mitgründer der legendären Rascals ist, die in den 1960er-Jahren die E-Gitarren salonfähig machten.

Gleicher Produzent wie «So Wasted»

Ebendiese E-Gitarren sind es denn auch, die den Sound der Rooftop Sailors seit ihrer Gründung 2013 prägen. Wo andere hiesige Bands wie Infinite Hills, The Souls oder Veronica Fusaro auf propere Produktion und feine Tunes setzen, darf es bei ihnen durchaus auch mal rumpeln. Und zwar nicht nur live, sondern auch auf dem Album. «Wir sind dankbar, dass wir mit Frieder Does einen Produzenten finden konnten, der zu uns passt und nicht versucht hat, dieses manchmal Ungehobelte rauszubügeln», sagt Frontmann Alexander Bratschi. Mit dem deutschen Does setzt die Band übrigens auf denselben Produzenten wie die einheimischen Partypunks von So Wasted, die mittlerweile ebenfalls weit über die Region hinaus für Aufsehen sorgen.

Mit ihrem schnörkellosen Vollgasrock haben die Rooftop Sailors ebenfalls die Chance, eine weitere Band mit Musikern in den frühen Zwanzigern zu werden, die sich national oder gar über die Landesgrenzen hinaus etablieren kann – stehen sie musikalisch doch in einer Reihe mit jungen Bands wie Pablo Infernal, Bell Baronets oder Jack Slammer, die derzeit landauf, landab mit lautem und ungestümem Retrorock Furore machen.

Die Rooftop Sailors taufen ihre zweite EP am kommenden Freitag im Mokka an der Allmend­strasse – «weil das Mokka einfach immer noch ein legendärer Klub ist und es immer bleiben wird», wie Maurice Rupp es formuliert.

Konzertbeginn ist um 21 Uhr, Türöffnung um 20.30 Uhr.www.rooftopsailors.com

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch