Rosige Aussichten sorgen für zufriedene Höhlen-Gäste

Mehr Besucher, mehr Ertrag: Die Genossenschafter der St. Beatus-Höhlen freuen sich über die positive Entwicklung.

Dank den guten Resultaten konnte man letztes Jahr kräftig investieren. Das grösste Projekt war die neue Höhlenbeleuchtung für eine halbe Million Franken.

Dank den guten Resultaten konnte man letztes Jahr kräftig investieren. Das grösste Projekt war die neue Höhlenbeleuchtung für eine halbe Million Franken.

(Bild: Bruno Petroni)

88'082 Besucher zählten die St. Beatus-Höhlen 2018 – 650 mehr als im Vorjahr. Das Wachstum fiel damit etwas bescheidener aus als in den Vorjahren. «Doch auch die Einnahmen pro Besucher haben zugenommen», freute sich Geschäftsführer Michael Rupp.

Denn überproportional gewachsen ist die Zahl der Besucher aus der Schweiz, die für einen Tagesausflug in die Region kommen, deshalb keine Gästekarten oder ähnliche Vergünstigungen haben und den Normaltarif zahlen.

Einen Beitrag zum Wachstum leistete auch die Frühlingsaktion mit der BLS-Schifffahrt und den Bergbahnen auf Niederhorn, Niesen und Stockhorn.

In die Zukunft investiert

«Die kontinuierliche Steigerung bei den wesentlichen Kennzahlen zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagte Verwaltungs-Präsident Michael Lüthi. «Die Gäste suchen das Naturerlebnis abseits des Trubels, und dank gelebter Kundenorientierung kommen sie zufrieden von ihrem Höhlenausflug zurück.» Mit Angeboten wie dem individuellen Höhlenbesuch passe sich der Betrieb zudem laufend den gewandelten Bedürfnissen an.

Dank den guten Resultaten konnte die Genossenschaft auch letztes Jahr wieder kräftig investieren. Das grösste Projekt war die neue Höhlenbeleuchtung für eine halbe Million Franken. Für das Projekt, mit dem sich der für die Infrastruktur verantwortliche Ulrich Blunier nach 18 Jahren aus der Beatushöhlen-Verwaltung verabschiedete, wurden fünf Tonnen «Elektroschrott» aus der Höhle abtransportiert, 18 Kilometer neue Leitungen verlegt und 260 neue Lampen für den Weg und die Inszenierung des Höhlenbachs, der Tropfsteine und anderen Sehenswürdigkeiten installiert.

Dazu kamen noch 90'000 Franken für die laufenden Erneuerungsarbeiten an den Parkwegen und 80'000 Franken für Sanierungsarbeiten an den Mietwohnungen im Museums-gebäude. «Wir konnten alle Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren», berichtete Präsident Lüthi. «Und praktisch überall kamen örtliche Firmen zum Zug.»

Die Versammlung genehmigte Rechnung und Jahresberichte einstimmig und trug den Bilanzgewinn, der mit den 34088 Franken Jahresgewinn von 2018 auf 90889 Franken angewachsen ist, auf die neue Rechnung vor.

Neu mit «Höhlen-Raclette»

Zufrieden nahmen die Genossenschafter den Bericht über die St.Beatus-Höhlen Gastronomie GmbH zur Kenntnis, die ebenfalls in allen Bereichen – Take away, à la carte und Bankette – zugelegt hat. Gut angelaufen sind auch zwei neue Angebote: Das «Höhlen-Raclette» in der Kapitänsgrotte, das vor allem für Winterabende gedacht ist, und die sommerliche «Tavolata».

Thuner Tagblatt

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