Rund um die Schulhäuser ist Feuerwerk verboten

Heimberg

Weil es Schäden an den Schulanlagen gab, verbietet die Gemeinde Heimberg dort das Abfeuern von Knallkörpern zum zweiten Mal.

Rund um die Schulanlagen Untere (Bild) und Obere Au ist kein Feuerwerk gestattet.

Rund um die Schulanlagen Untere (Bild) und Obere Au ist kein Feuerwerk gestattet.

(Bild: maz)

Während es am 1. August an allen Ecken knallen und leuchten dürfte, wird es zumindest um die Heimberger Schulanlagen Untere und Obere Au ruhig bleiben. Bereits zum zweiten Mal verbietet die Gemeinde Heimberg das Zünden von Feuerwerk und Knallkörpern rund um die Schulhäuser.

«Die durch Feuerwerkskörper an den Schulanlagen entstandenen Schäden in den letzten Jahren waren beträchtlich», heisst es in einer Publikation der Gemeinde im Thuner Amtsanzeiger vom 25. Juli. Und weiter: «Der Lärm stört sowohl tagsüber wie auch nachts Kleinkinder, kranke und ältere Menschen, Haus- und Wildtiere.»

Konkret seien es etwa Container oder Briefkästen, die in den vergangenen Jahren immer wieder durch Feuerwerkskörper beschädigt worden seien, sagt Gemeindepräsident Niklaus Röthlisberger (SVP). Es habe sich auch die eine oder andere Rakete unters Dach des Schulhauses verirrt.

Gerade junge Leute hätten sich häufig für Feierlichkeiten auf den Schulhausplätzen getroffen. «Oft ist auf den Arealen nach dem 1. August jeweils viel Müll angefallen, der beseitigt werden musste.» Obwohl keine ganz grossen Schäden entstanden seien, hätten zahlreiche Feuerwerkskörper auch unbeaufsichtigt gebrannt: «Man hatte die Situation nicht unter Kontrolle.»

Security patrouilliert

Deshalb habe die Gemeinde sich entschieden, ein Verbot auszusprechen. Nach der Einführung im letzten Jahr habe es keinerlei Beschwerden diesbezüglich gegeben, ergänzt Röthlisberger: «Das Verbot hat sich bewährt.»

Durchgesetzt werde es etwa von der patrouillierenden Hundesecurity, die das ganze Jahr über auf den Schularealen unterwegs sei, zum Bundesfeiertag nun aber verstärkt werde.

Am 31. wird geknallt

«Vom Verbot ausgenommen ist die Feier, die der Heimberger Jugendrat am 31. Juli organisiert», sagt Röthlisberger. Dort dürfe das geplante Feuerwerk selbstverständlich stattfinden. Eine offizielle Bundesfeier am 1. August führt die Gemeinde nicht durch.

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