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Sabrina Wiedmer will von Irland nach Schottland schwimmen

Sabrina Wiedmer nimmt die nächste Herausforderung als Openwater-Schwimmerin in Angriff: Als zweiter Mensch überhaupt will sie von Schottland nach Nordirland schwimmen.

Sabrina Wiedmer, hier am Thuner Schiffskanal, will von Irland nach Schottland schwimmen.
Sabrina Wiedmer, hier am Thuner Schiffskanal, will von Irland nach Schottland schwimmen.
zvg

Sabrina Wiedmer aus Steffisburg nimmt ein weiteres Schwimm-Abenteuer in Angriff: Heute Mittwoch will sie den Dál Riata Channel von der Mull of Kintyre in Schottland nach Cushendall in Nordirland durchschwimmen. Die 28-Jährige war seit Mittwochmittag unterwegs.

Diese Route, nördlich und ausserhalb vom North Channel, welchen sie im Juli 2014 erfolgreich schwimmend durchquert hat, wurde erst einmal von einem Solo-Schwimmer erfolgreich durchschwommen; 2012 vom Südafrikaner Wayne Soutter.

Hoffen auf gute Strömung

«Die Route des Dál Riata Channels ist zwar kürzer als diejenige des North Channels, jedoch sind die Strömungen stärker und das Wetter und die Schwimm-Bedingungen unvorhersehbar», sagt Sabrina Wiedmer. Sie schätzt, dass sie rund 30 Kilometer schwimmen muss, um die Distanz von knapp 20 Kilometern Luftlinie zu bewältigen.

Sie hofft: «Wenn alles gut geht, habe ich die Strömung grösstenteils mit mir, sodass das Ganze sollte vergleichsweise schnell über die Bühne geht.» Wayne Soutter benötigte 12 Stunden und 11 Minuten.

Sabrina Wiedmers Unterfangen kann hier live per Tracker mitverfolgt werden.

Erfolg in der Szene

Mit ihrer erfolgreichen Durchquerung des North Channel hat Sabrina Wiedmer 2014 für Aufsehen in der Szene der Openwater-Schwimmer gesorgt, unter anderem weil sie bei ihrer ersten Kanaldurchquerung überhaupt gleich die viertschnellste von damals 28 registrierten Zeiten schwamm.

Im Februar dieses Jahres folgte dann der nächste Grosserfolg: Die Steffisburgerin, die in Dublin lebt, egalisierte den Weltrekord über einen Kilometer im Eisschwimmen im 4 Grad kalten Wasser.

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