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Schaurig-schön: Die «kleinen Aaren»

Mit Zulg, Rotache und Gürbe prägen drei Flüsse unserer Region das Gesicht der Aare entscheidend. Alle drei sind sie wildromantische Freizeitparadiese, welche verwunschene, vergessene und verlorene Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Sie entspringen weit oben im Osten und im Westen von Thun in zwei topografischen Kesseln, die bekannt sind als Regen- und Gewitterhotspots: Rotache, Zulg und Gürbe. Die drei Flüsse prägen das Gesicht der Aare zwischen Thun und Bern entscheidend – haben aber selber mindestens ebenso viel zu bieten als Freizeit- und Naherholungsräume wie die grosse, grüne Königin, welche sie mit Wasser und Geschiebe versorgen.

Die Aare und ihre «kleinen Schwestern» (Grafik: mre)
Die Aare und ihre «kleinen Schwestern» (Grafik: mre)

Während die Rotache selbst Naturwissenschaftlern noch heute Rätsel aufgibt, musste eine Historikerin und Geologin vor nicht allzu langer Zeit feststellen, dass die Gürbe wohl schlicht unzähmbar ist. Im Gegensatz zur Zulg, deren Unterlauf in den nächsten Jahrzehnten ein völlig neues Gesicht kriegen soll. Heutige Verbauungen sollen ersetzt werden – und der Fluss wieder für Fische bewohnbar werden.

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