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Schloss Thun: Regierung will Regelung überdenken

Teilerfolg für sechs Thuner Grossräte: Sie hatten verlangt, dass auch Gemeinden wiederkehrende Gelder aus dem Lotteriefonds für Schlösser erhalten. Ihre Motion wurde am Dienstag als Postulat überwiesen.

Das Schloss Thun erhält (noch) keine wiederkehrenden Gelder aus dem Lotteriefonds: Der Grosse Rat hat gestern ein Postulat überwiesen, das eine Überprüfung der derzeitigen Praxis verlangt.
Das Schloss Thun erhält (noch) keine wiederkehrenden Gelder aus dem Lotteriefonds: Der Grosse Rat hat gestern ein Postulat überwiesen, das eine Überprüfung der derzeitigen Praxis verlangt.
Markus Hubacher

Es war gestern von Beginn an klar, dass die Motion der sechs Thuner Grossräte im Parlament keine Chance haben würde (siehe Kasten): Zu gross waren die Ängste von anderen Gemeindevertretern, dass ihre eigenen Denkmäler von Beitragskürzungen betroffen wären.

Deshalb legte Sprecher Raphael Lanz (SVP) gleich in seinem Eintretensvotum den Kantonsparlamentariern einen «Vorschlag zur Güte» ans Herz, in welchem er beantragte, die geltende Rechtslage bei der ­anstehenden Revision des Lot­teriegesetzes zu überprüfen. «Denn», argumentierte der Thuner Stadtpräsident, «die derzeitige Regelung für die Verteilung von wiederkehrenden Beiträgen aus dem Lotteriefonds leuchtet nicht ein.»

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