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So will der FC Thun mehr Zuschauer in die Stockhorn-Arena locken

Am Samstag startet der FC Thun im Letzigrund gegen GC in die Rückrunde. Der Spendenstand stieg diese Woche auf 1,287 Millionen Franken. Jetzt sollen wieder mehr Leute in die Stockhorn-Arena gelockt werden – mit diversen Massnahmen, etwa einem attraktiveren Family-Corner.

Gut gefüllte Tribünen wie hier beim Derby gegen YB im Dezember 2016: Darauf hofft der FC Thun in der Rückrunde.
Gut gefüllte Tribünen wie hier beim Derby gegen YB im Dezember 2016: Darauf hofft der FC Thun in der Rückrunde.
Patric Spahni

Wenn das kein Motivationsschub zum Start in die Rückrunde morgen in Zürich gegen die Grass­hoppers ist: Just diese Woche trafen nochmals 187'810 Franken auf dem Spendenkonto des FC Thun ein. Es handelt sich dabei um den Betrag, der bei der Spezialaktion der Jungfraubahnen zugunsten des finanziell arg angeschlagenen Fussballclubs zusammengekommen war.

Damit stieg das Spendenbarometer auf 1'287'280 Franken. In diesem Bereich spielte also eine starke Solidarität. Diese konnte der FC Thun in der Vorrunde der laufenden Saison aber nicht in gute Zuschauer­zahlen ummünzen. Das soll sich in der Rückrunde ändern – mit diversen Massnahmen und Aktionen will der FC Gegensteuer geben. Und zwar schon im Hinblick auf das erste Heimspiel am 11. Fe­bruar ab 17.45 Uhr, bei dem die Thuner dem souveränen Leader FC Basel ein Bein stellen wollen.

Partner im Family-Corner

Attraktiver werden soll etwa der Familiensektor. «Wir wollen die Preise aktiver kommunizieren», sagt Nik Thomi, Leiter Medien und Kommunikation des FC Thun. «So kann zum Beispiel eine erwachsene Person mit zwei Kindern einen Match für 52 Franken besuchen.» Für den Familien­sektor konnte der Club zudem mit der CSS-Versicherung einen neuen Partner an Bord holen.

Das gemeinsame Ziel: den Familiensektor – neu «CSS-Family-Corner» – besser auszulasten. «Das Engagement dauert vorerst bis Ende Saison 2017/2018», präzisiert Nik Thomi. Ab dem Basel-Spiel seien damit Aktivitäten vor dem Match auf der Esplanade und im Family-Corner verbunden – etwa Autogrammstunden, Spiele für Kinder, Abgabe von Gadgets wie Fahnen, Taschen oder Mützen.

In einem Wettbewerb wird die «FC-Thun-Fan-Familie» gesucht und mit einer Familiensaisonkarte belohnt. Zu den Details des Deals mit der CSS – etwa ob auch Barbeträge fliessen – macht der FC Thun keine Angaben.

Erhältlich ist wiederum eine spezielle Rückrundenkarte ab 174 Franken. Und: «Wir wollen die Saisonkartenbesitzer für ihre Treue belohnen», führt Nik Thomi aus. Für sie gilt in den ersten Heimspielen die Aktion «Nimm öpper mit»: Jeder Saisonkartenbesitzer kann für 20 Franken eine zusätzliche Person ins Stadion nehmen.

Schliesslich soll auch der Verkauf von Gruppentickets gepusht werden: Ab 15 Tickets erhalten Gruppen einen Rabatt von 10 Prozent, ab 30 Tickets sind es 15 Prozent, ab 50 Tickets 20 Prozent (gilt für alle Kategorien ausser dem VIP-Bereich). «Wir freuen uns über jede Zuschauerin und jeden Zuschauer im Stadion», betont Mediensprecher Nik Thomi.

Der FC hoffe, dass mit diesen Massnahmen der Zuschauerschnitt wieder erhöht werden könne. In der Vorrunde lag er bei 5271 Personen pro Match. Zum Vergleich: In den beiden Vorsaisons besuchten jeweils durchschnittlich über 6000 Fans die Spiele in der Stockhorn-Arena.

Angebote im Stadion

Ein weiterer wichtiger Bereich für den FC Thun ist die Stadionvermarktung, für die der Club seit Sommer 2016 selber verantwortlich ist: Dieser Bereich soll mithelfen, dass die aktuelle Spendensammlung eine einmalige Geschichte bleibt. Dafür wurde eine eigene Internetseite aufgeschaltet – mit Angeboten in den Bereichen Business, Kultur, Freizeit und Kulinarik, für die sowohl das Spielfeld wie auch insgesamt fünf Eventräume gebucht werden können.

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