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Sohn darf Mutter einen Teil des Mietzinses erlassen

Dass ein Sohn nur einen Teil des Mietzinses von seiner 80-jährigen Mutter verlangt, hat keinen Einfluss auf die Berechnung der Ergänzungsleistungen. Zu diesem Schluss gelangt das Verwaltungsgericht.

Der Mieterlass darf der Mutter nicht als Einnahme verrechnet werden. Die Ausgleichskasse hat die Ergänzungsleistungen deshalb neu zu berechnen, so das Verwaltungsgericht. (Symbolbild)
Der Mieterlass darf der Mutter nicht als Einnahme verrechnet werden. Die Ausgleichskasse hat die Ergänzungsleistungen deshalb neu zu berechnen, so das Verwaltungsgericht. (Symbolbild)
Keystone

Seit 2002 bezieht eine heute 80-jährige Frau Ergänzungsleistungen. Weil die Einkünfte nicht dazu reichen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das erfolgte bis letztes Jahr problemlos. Dann strich die Ausgleichskasse der Frau aus der Region Thun die Ergänzungsleistungen. Zu ihren Ungunsten gewichtete die Ausgleichskasse die Tatsache, dass der Sohn als Vermieter ihr rund die Hälfte des Mietzinses erliess.

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