Stadt baut ab Montag im Allmendingenbach

Thun

Die Stadt Thun baut im Allmendingenbach ein Absetzbecken – gegen Hochwasser und für das Ökosystem.

Das Tiefbauamt der Stadt Thun baut im Gewässer­system Thun-West ein Absetz­becken.

Das Tiefbauamt der Stadt Thun baut im Gewässer­system Thun-West ein Absetz­becken.

(Bild: Marc Imboden)

Beim Allmendingenbächli im Westen Thuns verursacht der hohe Sedimenteintrag aus dem Glütschbach Probleme. Der Schlamm lagert sich ab und verursacht Verlandungen, wodurch sich der Gewässerquerschnitt reduziert. Bei starken Niederschlägen und hohen Wassermengen führe das zu Hochwasserproblemen, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

Zudem sei die Entfernung der Ablagerung mit einem Volumen von 50 bis 80 Kubikmetern jährlich aufwendig. Denn das Ökosystem wird durch die Eingriffe mit Baggern massiv gestört. Um die Situation zu verbessern, baut das Tiefbauamt der Stadt Thun im Gewässer­system Thun-West ein Absetz­becken.

Beitrag aus dem Ökofonds

Die Arbeiten beginnen am 1. April und dauern gemäss der städtischen Mitteilung rund einen Monat. Der geplante Standort befindet sich an der Verbindungsstrasse zum Schiessplatz Guntelsey, 150 Meter unterhalb des Trennbauwerks des Glütschbachs.

Dank des Absetzbeckens, welches ein Volumen von 90 Kubikmetern aufweisen wird, wird sich die Fliessgeschwindigkeit des Wassers reduzieren, sodass sich die Sedimente auf der Sohle absetzen. Mit einem Saugfahrzeug wird der Schlamm periodisch abgesaugt. Die veranschlagten Kosten für das Bauprojekt würden sich auf 250 000 Franken belaufen, schreibt die Stadt – und betont: Die Energie Thun AG werde sich mit einem Beitrag aus dem Ökofonds an den Baukosten beteiligen.

maz/pd

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...