Thun

Star-Ensemble bringt Afrikas Lebensfreude ins Mokka

ThunAm Samstag zelebriert die Nkonsonkonson Star Band in der Café-Bar Mokka westafrikanischen Afrobeat und Highlife. Tanz und Lebensfreude sind vorprogrammiert.

Sie werden die Hüften zum Kreisen bringen: Die Nkonsonkonson Star Band mit (jeweils von links, hinten)  Silvano Stauffer, Tobias Asuming, Daniel Durrer, (Mitte) Fabian Hänni, Adrien Oggier, Claudio von Arx, Ueli Kempter, (vorne) Andreas Aeberhard, Sam Siegenthaler und Mory Samb.

Sie werden die Hüften zum Kreisen bringen: Die Nkonsonkonson Star Band mit (jeweils von links, hinten) Silvano Stauffer, Tobias Asuming, Daniel Durrer, (Mitte) Fabian Hänni, Adrien Oggier, Claudio von Arx, Ueli Kempter, (vorne) Andreas Aeberhard, Sam Siegenthaler und Mory Samb. Bild: zvg / Samuel Arn

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Das westafrikanische Wort «Nkonsonkonson» bedeutet so viel wie Einheit oder Zusammenhalt. Bei der Nkonsonkonson Star Band, die diesen Samstagabend in der Café-Bar Mokka die in Ghana und Nigeria entstandenen Musikstile Highlife und Afrobeat zum Besten gibt, wird der Zusammenhalt schon allein zahlenmässig grossgeschrieben. Das Berner Ensemble um den Perkussionisten und Sänger Tobias Kwabena Asuming zählt nicht weniger als zehn ­Köpfe.

Für Asuming und Silvano Stauffer (Altsaxofon) wird die Premiere im Mokka auch eine Art Heimspiel sein: Asuming ist in Thun aufgewachsen, Stauffer wohnt aktuell in der Kyburgstadt.Zusammengefunden hat das Dezett mit der gemeinsamen Affinität für die Musik Westafrikas vor rund eineinhalb Jahren fast wie von selbst. «Ich wollte eine Jamsession machen mit Musikern, die angefressen sind von diesem Stil», sagt Asuming. Jene, die er eingeladen habe, hätten ihrerseits andere Musiker mitgenommen, und auf einmal sei man zu neunt gewesen. Mory Samb, der Asuming live bei der Perkussion unterstützt, stiess als zehntes und letztes Mitglied zur Band.

Afrikanische Musik trifft auf Jazz und Funk

Highlife, dem sich die Nkonsonkonson Star Band vor allem verschrieben hat, entstand in den 1920ern in Ghana, als damit begonnen wurde, traditionelle ghanaische Musik mit Instrumenten aus Europa (vornehmlich der Gitarre) zu spielen und mit Elementen des Jazz zu kombinieren. «Nebst Afrobeat enthält der gesamte Stil, den wir spielen, viele Elemente des Funk- und Discostils», sagt Silvano Stauffer.

Unbestritten dürfte das musikalische Können der Star Band sein, sind die Mitglieder sonst für klingende Namen wie Traktorkestar, Kummerbuben, Steff la Cheffe oder die James Brown Tribute Show unterwegs. Kaum vor­stellbar, dass bei dieser Mischung eine Hüfte steif bleibt, zumal Asuming betont: «Man darf eine hohe Tanzenergie erwarten, Singen, Party, Lebensfreude.»


Nkonsonkonson Star Band: Samstag, 9. Dezember, 21 Uhr, Café-Bar Mokka, Thun.
(Thuner Tagblatt)

Erstellt: 07.12.2017, 09:31 Uhr

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