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Start zum Thunfest ist geglückt

Das Thuner Duo Frost & Fog um die beiden Sänger Karen Frauchiger und Adrian Graf eröffnete das Thunfest am Freitagabend mit einem mitreissenden Konzert.

Wetter: Gut. Musik: Noch besser. Stimmung: Unbeschreiblich. Das Oberbälliz wurde zur Partyzone.
Wetter: Gut. Musik: Noch besser. Stimmung: Unbeschreiblich. Das Oberbälliz wurde zur Partyzone.
Simon Boschi
Dodo heizte dem Publikum auf dem Rathausplatz ein.
Dodo heizte dem Publikum auf dem Rathausplatz ein.
Dominic Brügger
Ältere Semester schwingen in der Innenstadt gekonnt das Tanzbein.
Ältere Semester schwingen in der Innenstadt gekonnt das Tanzbein.
PD/Simon Boschi
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Pünklich um 18.30 Uhr betraten Karen Frauchiger und Adrian Graf die Bühne hinter dem Waisenhausplatz und lieferten zum Auftakt des Thunfests ein abwechslungsreiches Konzert. Mit gleicher­massen tiefgründig-melancholischen wie mitreissenden funky Songs, die die beiden Künstler selbst dem Genre Folk-Pop zuordnen, begeisterten das Duo und seine Musiker während fast einer Stunde die rund 150 Zuschauer.

Unter den performten Songs befanden sich auch einige neue sowie zwei langsamere Lieder, die lediglich vom Duo gesungen und von Grafs Gitarre begleitet wurden. Vor allem «Barricade», der älteste Song der Setlist, kam beim Publikum gut an. In den vordersten Reihen wurde mitgetanzt und geklatscht, während sich einige Anwesende mit Verpflegung auf die erste lange Thunfest-Nacht einstimmten.

Für Frauchiger und Graf, die seit gut fünf Jahren zusammen Musik machen, war es eine besondere Freude, am Thunfest auftreten zu können: «Wir finden es wahnsinnig toll, dass am Thunfest lokale Bands die Möglichkeit erhalten, vor grösserem Publikum zu spielen.»

Gemischte Gefühle beim Duo

Frauchiger empfindet Heimkonzerte immer als nervenaufreibend, da sie in ihrer Heimatstadt so viele Leute kennt: «Da bin ich noch selbstkritischer und nervöser als anderswo.» Graf hingegen geniesst es, vor Freunden und Bekannten auf der Bühne zu stehen, und meinte am Freitag: «Ich blühe daheim mehr auf und mag es sehr, wenn ich bekannte Gesichter im Publikum entdecke.»

Die Thunerin Marlene Hiltpold, langjähriger Fan des Duos, sagte nach dem Konzert: «Es ist immer wieder schön, den beiden zuzuhören». Und ihre Kollegin Pia Marcon ergänzte begeistert: «Ich konnte mich nicht entscheiden, ob ich mitschaukeln und lächeln oder doch lieber aus Melancholie die eine oder andere Träne verdrücken soll.»

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