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Rohrbruch sorgte für Behinderungen in Steffisburg

Um 4.15 Uhr rückte die Polizei am Freitag wegen eines Rohrbruchs an die Bernstrasse in Steffisburg aus. Diese musste kurz gesperrt werden. Ab 6 Uhr führten die Reparaturarbeiten immer wieder zu Verkehrs­behinderungen.

Neben der Bernstrasse brach an dieser Stelle im Rasen die Wasserleitung: Der Verkehr musste am Vormittag die gesicherte Stelle umfahren. Ab Mittag war die Strasse jedoch wieder frei befahrbar.
Neben der Bernstrasse brach an dieser Stelle im Rasen die Wasserleitung: Der Verkehr musste am Vormittag die gesicherte Stelle umfahren. Ab Mittag war die Strasse jedoch wieder frei befahrbar.
Marco Zysset

Es geschah in der Nacht auf Freitag um 3.41 Uhr. Eine Wasserleitung brach neben der Bernstrasse in einer Rabatte. Bereits 4.15 Uhr rückten die Polizei, die Feuerwehr und Vertreter der Gemeinde und der Netzulg AG nach Steffisburg aus. Zwar konnte die Leitung sofort abgestellt werden, doch war während eineinhalb Stunden die Bernstrasse gesperrt. Die Leitung gehört zum öffentlichen und insgesamt 71,39 Kilometer langen Steffisburger Wasserversorgungsnetz, welches von der Netzulg gewartet und betreut wird.

«Die Leitung bedient ein Industriegebiet, weshalb Privatpersonen keine Schäden erlitten haben», erklärte Christoph Betschart, Leiter Netze, auf Anfrage. Einzig seien Wasserschäden in einer angrenzenden Firma entstanden. Die Bauaustrocknung sei installiert.

Kurz nach 6 Uhr war die Stelle für die Reparaturarbeiten eingerichtet, und der Verkehr konnte durch die Bernstrasse rollen. Einzig die Umfahrung der abgesicherten Stelle führte hin und wieder zu Behinderungen.

Am Mittag war die Leitung wieder instand gestellt und die Strasse vollständig freigegeben. «Insgesamt flossen 660 Kubikmeter beziehungsweise 660'000 Liter Wasser aus einer Leitung, und wir sind froh, dass es keine weiteren Schäden als diejenigen in der Firma gegeben hat», sagte Betschart.

Zu den Ursachen konnte er sich noch nicht äussern, die Abklärungen seien im Gange. «Wir untersuchen den Schaden», sagte der Leiter Netze. Es könnten zum Beispiel Materialfehler oder auch Fehler beim damaligen Einbauen sein. «Leider lassen sich Rohrbrüche nicht verhindern, obwohl die Netzulg AG jedes Jahr in laufende Sanierungen investiert.» Bei jener Leitung handle es sich um ein älteres Modell, jedoch sei sie nicht die älteste. Wie Christoph Betschart ausführte, «kommen wir in solchen Fällen immer für die Schäden auf».

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