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Sukkurs für Pflegeschule

Muss das Bildungszentrum Pflege in Thun für die Sanierung der Kantonsfinanzen über die Klinge springen? Politiker sollen das Worst-Case-Szenario verhindern.

Kann die Politik die Schliessung des Bildungszentrum Pflege verhindern?
Kann die Politik die Schliessung des Bildungszentrum Pflege verhindern?
Patric Spahni

Der Kanton will im Bildungsbereich gnadenlos den Rotstift ansetzen – auch in der Region Thun. Neben der Gartenbauschule in Hünibach und der Hotelfachschule in Thun soll auch die Thuner Zweigstelle des Berner Bildungszentrums Pflege bluten.

«Es wird geprüft, ob mit der Schliessung des Standortes in Thun die erforderlichen Einsparungen von einer Million Franken erreicht werden können», heisst es in einem Postulat, das SP-Stadträtin Alice Kropf eingereicht hat. Sie bittet den Gemeinderat, sich gegen die Schliessung einzusetzen. «In der Region verschwindet möglicherweise ein attraktiver Ausbildungsort, der von vielen Studierenden geschätzt wird», schreibt Kropf.

Offene Ohren

Sie stösst beim Thuner Gemeinderat auf offene Ohren: «Eine Schliessung des Standortes Thun muss verhindert werden», schreibt die Stadtregierung in der Antwort auf ihr Postulat. Die Krankenpflegeschule Thun sei für die Gewährleistung der Gesundheitsversorgung im gesamten Berner Oberland erforderlich. Der Gemeinderat empfiehlt dem Stadtrat das Postulat deshalb zur Annahme.

Folgt das Parlament der Empfehlung, wird der Gemeinderat beim Präsidium des Grossen Rates, beim Regierungsrat sowie beim Verwaltungsrat des Bildungszentrums Pflege verlangen, dass auf die Schliessung des Standortes Thun verzichtet wird. Thuner Gemeinde- und Grossräte setzen sich auch für die Gartenbau- und die Hotelfachschule ein.

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