«Swiss made» – ein Feuerwerk der Erinnerungen

Steffisburg

Enorme Gefühle und Erinnerungen weckte der Gosp & Pop Chor Thun mit seinem Konzert unter dem Titel «Swiss made».

Mit Leib und Seele und grossem Engagement intonierte der Gosp & Pop Chor Thun in der Kirche Steffisburg eine musikalische Schweizer Reise.

Mit Leib und Seele und grossem Engagement intonierte der Gosp & Pop Chor Thun in der Kirche Steffisburg eine musikalische Schweizer Reise.

(Bild: Verena Holzer)

In der Kirche Steffisburg präsentierte der Gosp & Pop Chor Thun erstmals sein diesjähriges Konzert unter dem Titel «Swiss made». Unter der Leitung von Radostin Papasov nahmen die gut siebzig Sängerinnen und Sänger das Publikum auf eine aussergewöhnliche Schweizer Reise mit.

Sie intonierten in allen vier Landessprachen bekannte Lieder von prominenten Interpreten wie Mani Matter, Bossbuebe, Betty Legler, Polo Hofer und anderen. Unterstützt wurden sie dabei von der vierköpfigen Band mit Tom Gisler, Piano, Marc Rossier, Guitar, René Eberhard, Bass, und David Jutzi, Drums. Mit brillanten Soli bereicherte Renée ­Leanza die facettenreiche Melodienreise.

Mit vielen Highlights

Der fulminante Start mit «Up in the Sky» von 77 Bombay Street fesselte die gut 300 Gäste von Beginn an. Danach wurde die Reise mit «Stärn über Bärn» aus «Dällebach Kari» etwas gemächlicher. Das harmonische Chorvolumen, das enorme Engagement und die herausragenden Einsätze der Solistin beeindruckten das Publikum.

Eine Station nach der andern bot unerwartete Highlights. Ein besonderer Leckerbissen, aber auch eine Herausforderung für die Interpreten war das fünfminütige, von Ben Vatter arrangierte Medley mit 20 Mani-Matter-Songs. Mit Bravour meisterten die Chormitglieder die schnellen Wechsel und überzeugten mit gepflegter Aussprache.

Renée Leanza begeisterte mit zwei selbst getexteten Mundartsongs, während der Chor mit «Kriminaltango» oder dem A-cappella-Song «Dr Ätti» von Dodo Hug das Publikum beinahe vom Hocker riss. Damit «’s Tröimli» richtig authentisch tönt, tauschte Tom Gisler das Piano mit dem Akkordeon. Nicht fehlen durften bei dieser musikalischen Reise «Alperose» von Polo Hofer und Göläs «Schwan». Das Publikum zeigte seine Begeisterung mit tosendem Applaus und einer Standing Ovation, was der Chor mit zwei Zugaben verdankte.

Das Konzert wird wiederholt am Samstag, 18. März (19.30 Uhr), und am Sonntag, 19. März (17 Uhr), im Bärensaal, Dürrenast. www.gospopchorthun.ch

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