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Thun lädt zu «Markt der langen Gesichter»

Die Stadt Thun kommt jenen zu Hilfe, welche an Weihnachten Geschenke erhalten, auf die sie gern verzichtet hätten. Sie organisiert einen Markt, an dem solche Geschenke versteigert werden.

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Was ist wohl drin? Je nach Inhalt hält sich die Freude der oder des Beschenkten in Grenzen. Für solche Fälle schafft die Stadt Thun nun Abhilfe.
Was ist wohl drin? Je nach Inhalt hält sich die Freude der oder des Beschenkten in Grenzen. Für solche Fälle schafft die Stadt Thun nun Abhilfe.
Keystone

Wer kennt es nicht: Im liebevoll verpackten Weihnachtsgeschenk des Onkels finden sich ein Paar hässliche Socken, die man nicht einmal im Traum anziehen würde. Oder die Grossmutter hat vergessen, dass sie ihrem Enkel schon letzte Weihnachten dasselbe Buch geschenkt hat. Nur: wohin mit Geschenken, die den Geschmack der Empänger nicht treffen?

Am ersten «Markt der langen Gesichter» im Thuner Rathaus haben enttäuschte Beschenkte am 28. Dezember 2017 die Möglichkeit, ihre ungeliebten Geschenke zu versteigern. Wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte, erhalten die Besitzer der versteigerten Geschenke die Hälfte des Erlöses. Die andere Hälfte geht an den gemeinnützigen Verein «Firstresponder». Das ist ein Verein, der ein Netz von medizinisch geschulten Privatpersonen aufbaut, die bei Herznotfällen rasch vor Ort sind und Hilfe leisten.

Der Verein will mit dem Erlös aus den versteigerten Geschenken weitere Defibrillatoren für die Region Thun anschaffen. Der oder die Besitzerin des Geschenks kann auch den ganzen Erlös den «Firstrespondern» abtreten.

Durch den Anlass führen der Künstler Heinrich Gartentor und der Journalist Peter Salvisberg. Der «Markt der langen Gesichter» findet am 28. Dezember im Thuner Rathaus statt und wird von der Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation der Stadt Thun organisiert. Lebensmittel werden nicht versteigert.

(SDA)

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