Thun ohne Glanz weiter

Der FC Thun schlägt Stade Payerne in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups 2:1. Gegen den interregionalen Zweitligisten beschränkten sich die Oberländer aufs Nötigste.

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Nein, mit Ruhm bekleckert hat sich der FC Thun am Samstag in Payerne nicht. Drei Tage nach dem 4:0-Erfolg über YB liessen es die Oberländer in der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups gemächlicher angehen. Das allerdings reichte für einen 2:1-Minisieg über den interregionalen Zweitligisten.

Marc Schneider hatte wie angekündigt im Tor Guillaume Faivre den Vorzug gegenüber Francesco Ruberto gegeben. Und der langjährige Thuner Stammkeeper wurde gleich nach drei Minuten gefordert, als er eine gefährliche Situation nach einem Corner entschärfen musste. Nur drei Minuten später kam Payerne durch Fabio Fonseca zur nächsten Chance, doch dieser lupfte den Ball über das Tor.

Thuner taten sich schwer

Und die Thuner? Nun, abgesehen von Elia Alessandrini, der in der Innenverteidigung den angeschlagenen Roy Gelmi ersetzte und Nicolas Hunziker, der im Sturm neben Simone Rapp zum Einsatz kam, setzte Schneider auf die selben Spieler wie in Bern. Gleichwohl tat sich die Super-League-Equipe zu Beginn schwer.

Nach neun Minuten allerdings verwertete Rapp gleich die erste Möglichkeit zur Führung. Und drei Minuten später schloss Matteo Tosetti einen schnellen Angriff zum 2:0 ab. Doch Payerne kam noch vor der Pause zum Anschlusstreffer: Boris Ekani profitierte nach einem Corner von einem Missverständnis in der Thuner Defensive.

In der zweiten Hälfte boten die beiden Teams dem Publikum im Stade municipal dann zähe Fussballkost. Chancen waren Mangelware, insbesondere die Thuner schienen sich nicht mehr als nötig verausgaben zu wollen. Das reichte schliesslich, um in den Sechzehntelfinal des Schweizer Cups einzuziehen. (Bernerzeitung.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.08.2017, 19:01 Uhr

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