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Thun4Refugees setzt auf Beschäftigung als Prävention

Tee und Kuchen, Spiele und Sport, Laptops und Internetzugang: Die Gruppe Thun4Refugees bietet den Flüchtlingen im Bundesasylzentrum auf dem Thuner Waffenplatz zahlreiche Beschäftigungen.

Franziska Streun
Martin Lüthi von Thun4Refugees (stehend) im Kirchgemeindehaus: Freitagnachmittags wird den Flüchtlingen aus dem Bundesasylzentrum Tee und Kuchen wie auch die Möglichkeit für Spiele und Gespräche geboten.
Martin Lüthi von Thun4Refugees (stehend) im Kirchgemeindehaus: Freitagnachmittags wird den Flüchtlingen aus dem Bundesasylzentrum Tee und Kuchen wie auch die Möglichkeit für Spiele und Gespräche geboten.
Patric Spahni

«Sie waren lange auf der Flucht und erlebten Gewalt. Sie haben Angst, und ihre Zukunft ist un­gewiss. Sie sind weit weg von der Familie und leben nun in einem straff organisierten Zentrum inmitten von fremden Menschen anderer Kulturen. Und sie haben 24 Stunden nichts zu tun und warten auf einen Entscheid. Wer sich in einer solchen Lage be­findet, ist verunsichert und kann auch aggressiv werden», sagt Christine Clare von der Gruppe Thun4Refugees. Daher sei für diese Flüchtlinge jedes Angebot, das ihnen Beschäftigung und Gespräche ermögliche, willkommen und für alle Beteiligten eine wichtige Präventionsarbeit.

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