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Ein Update für die Allmendstrasse

Mit dem Bypass Thun-Nord gewinnt die Hauptverkehrsachse Allmendstrasse an Bedeutung. Die über 70-jährige Strasse wird ab dem 4. Juli umfassend saniert.

Bereits heute fahren täglich rund 13'000 Fahrzeuge über die Allmendstrasse in Thun. Das hat Spuren hinterlassen. Der Belag der 70-jährigen Strasse bedarf dringend einer Sanierung. Für Velofahrer sowie Fussgänger soll die Sicherheit zudem auf der Strasse erhöht werden.

Unbefriedigend ist auch die aktuelle Parkiersituation. Im Sommer beginnt die Stadt Thun nun mit den umfangreichen, total rund sechs Millionen Franken teuren Sanierungsarbeiten an dem 930 Meter langen Abschnitt zwischen Bypass Thun-Nord (auf Höhe General-Wille-Strasse) und Stockhornstrasse/SBB-Unterführung.

Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, wird nach einer gestern publizierten Mitteilung der Stadt während der Intensivbauphasen im Zweischichtbetrieb zwischen 6 und 22 Uhr gearbeitet. Bereits seit Anfang Juni werden die bevorstehenden Bauarbeiten auf Informationstafeln angekündigt.

Ferien werden genutzt

Die Stadt nutzt die Schulsommerferien (4. Juli bis 12. August) mit dem geringeren Verkehrsaufkommen, um einen ersten, rund 300 Meter langen Abschnitt zwischen der Dufourkaserne und der Garage Hürzeler komplett zu sanieren. Nebst dem Belag werden auch die Schächte und die Leitungen der Strassenentwässerung sowie die Randabschlüsse neu erstellt. Im Auftrag der Swisscom und der Energie Thun AG werden neue Telekommunikations-, Gas-, Wasser- und Elektroleitungen verlegt. Während dieser Arbeiten ist die Allmendstrasse inklusive der Einmündungen Militärstrasse und Regiestrasse für den Verkehr vollständig gesperrt.

Für Anstösser ist die Zufahrt bis zur Baustelle von allen vier Seiten her möglich (Sackgasse). Der Verkehr wird grossräumig via Stockhornstrasse, Mittlere Strasse und General-Wille-Strasse umgeleitet. An den neuralgischen Kreuzungen regeln Verkehrsdienste den Verkehr. Die Verkehrsbetriebe STI AG führt die Linie 4 nach Lerchenfeld sowie die Linien 50 und 51 nach Blumenstein ab der Aare­strasse ohne Halt über die Mittlere Strasse und die General-Wille-Strasse.

Die Bushaltestellen Guisanplatz, Hauptkaserne, Dufourkaserne und S + W auf der Allmendstrasse werden nicht bedient. Für Busfahrgäste ist die Allmendstrasse über die STI-Linie Nr. 6 Westquartier mit den Haltestellen Reitweg und Militärstrasse erreichbar. Detaillierte Informationen zum Busverkehr stellt die STI AG auf www.stibus.ch oder auf der STI-Fahrplan-App mit Echtzeitinformationen zur Verfügung.

Umleitung für Velofahrer

Für Velofahrer ist eine Umleitung durch die kleine Bahnunterführung auf der Höhe Mehrzweckhalle/Dufourkaserne in die Uttigenstrasse und über die Scheibenstrasse signalisiert. Der grössere Abschnitt der Uttigenstrasse in Richtung Lerchenfeld ist im Besitz des Bundes und kann nicht für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Die Fussgänger können die Baustelle jederzeit in einem abgesperrten Korridor passieren. Die direkten Anstösser der Allmendstrasse wurden bereits in der Projektphase über die bevorstehenden Bauarbeiten informiert. Der Bauvorgang ist auf die Zufahrten und Abläufe dieser Betriebe abgestimmt.

Nach den Sommerferien wird im Bereich Regiestrasse bis zur Einmündung Stockhornstrasse auf der Südseite die Strasse um rund 2,20 Meter verbreitert, eine neue Gasleitung der Energie Thun AG verlegt und die neue ­Sockel- und Stützmauer als Arealabschluss des Waffenplatzes erstellt. «Diese Bauarbeiten erfolgen ausserhalb des Verkehrsbereiches und verursachen keine wesentlichen Verkehrseinschränkungen», teilt die Stadt mit.

Die verbleibenden Strassenabschnitte zwischen der Baustelle Bypass Thun-Nord und der Dufourkaserne sowie der Garage Hürzeler und der SBB-Unterführung nimmt die Stadt in einer weiteren Intensivbauphase ab März 2017 in Angriff. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich rund vier Monate bis zu den Sommerferien 2017. An einem Wochenende in den Sommerferien 2017 wird über die ganze Projektlänge der Deck­belag eingebaut.uphase geplant, die voraussichtlich bis zu den Sommerferien des kommenden Jahrs dauern wird.

Saniert wird die Allmendstrasse, weil sie mit der für 2018 geplanten Inbetriebnahme des Bypasses Thun Nord noch an Bedeutung gewinnen wird. Doch der Belag ist schadhaft und vor allem für Velofahrer und Fussgänger gibt es Sicherheitsdefizite.

(pd)

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