Zum Hauptinhalt springen

Thuner KMU fordert Taten vom Gemeinderat

Der Gewerbeverein Thuner KMU hat genug von den Planungen im Zusammenhang mit Verkehrsprojekten und der Stadtentwicklung. Er fordert Nägel mit Köpfen.

Der Gewerbeverein macht aber auch konkrete Vorschläge. So soll die Aarestrasse (Bild) nicht dem Quartiernetz zugeordnet werden.
Der Gewerbeverein macht aber auch konkrete Vorschläge. So soll die Aarestrasse (Bild) nicht dem Quartiernetz zugeordnet werden.
Gabriel Berger

«Oftmals braucht es auch etwas Mut für Neues, gepaart mit einer ausgewogenen Führung», schreibt der Gewerbeverein Thuner KMU in einer Mitteilung. «In diesem Sinne ist nun nach einer längeren Phase der Planung endlich die konkrete Umsetzung gefragt.»

Konkret spielt der Verein auf das Gesamtverkehrskonzept und das Stadtentwicklungskonzept an, welche bis am Freitag in der öffentlichen Mitwirkung waren. Der Gewerbeverein hat dabei ausführliche Eingaben gemacht.

Keine Hindernisse

«Thuner KMU ist einverstanden, den motorisierten Individualverkehr nach Möglichkeit auf einzelne Hauptachsen zu lenken», steht in der Mitteilung. Grundvoraussetzung dafür seien die Verflüssigung des Verkehrs und der Verzicht auf Tempoeinschränkungen insbesondere auf solchen Achsen.

Thuner KMU sei «entschieden gegen jeglichen Aufbau und Einbau von Hindernissen und Beschränkungen, die den Verkehrsfluss bremsen oder verhindern». Der Gewerbeverein macht aber auch konkrete Vorschläge. So soll die Aarestrasse nicht dem Quartiernetz zugeordnet werden. Sie sei eine wichtige Verbindung zwischen Allmend- und Frutigenstrasse.

Sie dürfe deshalb nicht heruntergestuft werden. Weiter moniert der Gewerbeverein, dass das geplante Einbahnregime nur Sinn mache, wenn es auch für die STI-Busse gelte. Bei den geplanten Massnahmen im Bereich Veloverkehr fürchtet der Verein «teure und ineffiziente Luxuslösungen». In diesem Bereich müsse man genau hinschauen.

Eine zentrale Schlussfolgerung des Vereins ist, dass das prognostizierte Wachstum der Stadt Thun ein erhebliches Wachstum des Verkehrsaufkommens nach sich ziehen wird. Mit einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und neuen Lösungen im Langsamverkehr allein könne es nicht aufgefangen werden. Den Bedürfnissen des motorisierten Individualverkehrs sei deshalb auch die nötige Beachtung zu schenken.

rop/egs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch