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Sporthallen bleiben länger offen

Ab Mitte August sind einige Sporthallen der Stadt Thun länger und das ganze Jahr hindurch geöffnet.

Die Thuner Sporthallen stehen den Sportclubs künftig länger zur Verfügung.
Die Thuner Sporthallen stehen den Sportclubs künftig länger zur Verfügung.
zvg

«Die Stadt Thun setzt sich ein für den Leistungs- und den Breitensport.» Mit diesen Worten leitet die Stadt eine Mitteilung ein, die sie am Dienstag veröffentlicht hat. Ab Mitte August können die Vereine die Thuner Sporthallen – namentlich die Lachenhalle sowie die Hallen Gotthelf, Progymatte, Eiger und Pestalozzi – abends länger und über das Jahr gesehen fast uneingeschränkt belegen.

Nur während der Grundreinigungstage und für Unterhaltsarbeiten müssen die Hallen sporadisch geschlossen werden. Die Turn- und Sporthallen dienen auch in Zukunft ausschliesslich dem Sportbetrieb.

Sportwettkämpfe auch an Feiertagen

«Die nationalen Sportverbände setzen vermehrt Wettkämpfe und Spiele an Feiertagen an», stellt die Stadt in ihrer Mitteilung fest. So werden Handballspiele der höchsten Spielklasse auch über Ostern oder Auffahrt ausgetragen, Pfingst-Fussballturniere sind im Breitensport zum Normalfall geworden.

«Die Stadt Thun als Sportstadt passt sich dem veränderten Sportverhalten an und ermöglicht die Benutzung der Infrastrukturen dann, wenn diese benötigt werden», schreibt die Stadt. Damit die ansässigen Thuner Sportvereine an Feier­tagen ebenfalls Heimspiele oder Veranstaltungen austragen können, habe die Stadt die Anzahl gesperrter Daten für die Benutzung der Sporthallen und Aussenanlagen auf ein Minimum reduziert.

Zusätzlich ist an Werktagen abends in den Hallen längeres Trainieren möglich. Das heisst, auch nach 21.45 Uhr, bis spätestens 23.30 Uhr kann trainiert werden. «Dies kann insbesondere für Mannschaften mit Meisterschaftsbetrieb von Bedeutung sein, damit sie im Vergleich zur Konkurrenz nicht benachteiligt sind», betont die Stadt.

Nachtruhe gewährleistet

Die Stadt als Eigentümerin und Betreiberin der Sporthallen lege grossen Wert darauf, dass die ausgeweiteten Nutzungen keinen negativen Einfluss auf die Anwohnerschaft der Anlagen haben. Weiterhin werden keine Belegungen auf den Aussenplätzen wie Rasenspielfeldern oder Hartplätzen nach 22 Uhr bewilligt. ­Somit werde die Nachtruhe nicht beeinträchtigt.

pd

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