Über 130'000 Franken für Blinde und Augenkranke

Thun

Die Christoffel-Blindenmission konnte im vergangenen Jahr in Thun einiges an Spenden zusammentragen.

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(Bild: iStock/Symbolbild)

Thunerinnen und Thuner zeigten sich solidarisch mit Menschen mit Sehschwäche und vertrauten der Christoffel-Blindenmission (CBM) im Jahr 2018 insgesamt 131'088 Franken an. Dies schreibt die international tätige Entwicklungsorganisation in einer Mitteilung. Der Betrag könne mit 2'621 Operationen am Grauen Star gleichgesetzt werden, die erblindeten Menschen in Entwicklungsgebieten die Sehkraft zurückbringen würden.

Kosten für 15-minütige Operation zu hoch

Beim Grauen Star trübt sich die Augenlinse langsam ein, bis die Person schliesslich erblindet. Von den weltweit 36 Millionen Blinden hat mehr als jede dritte Person ihre Sehkraft aufgrund des heilbaren Grauen Stars verloren. Über 90 Prozent der Erblindeten leben in Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

«Sie können sich die 15-minütige Routineoperation, die vor Ort umgerechnet 50 Franken kostet, nicht leisten. In der Regel übersteigen auch bereits die Kosten für eine medizinische Abklärung die finanziellen Mittel der in Armut lebenden Familien», schreibt CBM.

Über 10 Millionen Menschen untersucht

Durch Spenden ermöglichte die CBM-Föderation im letzten Jahr 605'433 Operationen am Grauen Star. Zudem wurden insgesamt 10,5 Millionen Menschen augenmedizinisch untersucht, viele davon in entlegenen Gebieten, in die mobile Teams von CBM-Partnerkliniken regelmässig fahren, um Menschen mit Augenkrankheiten zu identifizieren, zu untersuchen und zur Behandlung an die Klinik zu über-weisen.

pd

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