VCS hält an seiner Beschwerde fest

Thun

Die Situation in der Fussgängerzone habe sich «nur teilweise gebessert» – deshalb hält der VCS seine Beschwerde aufrecht.

Das obere Bälliz.

Das obere Bälliz.

(Bild: Patric Spahni)

Die Einführung der Fussgängerzone sei richtig und zielführend für eine attraktive Innenstadt: Das schreibt die Regionalgruppe Thun-Oberland des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) in einer am Freitag verschickten Mitteilung. Umso wichtiger sei es, dass berechtigte Zufahrten von Anwohnenden und Gewerbetreibenden sowie der Güterumschlag einfach und verständlich geregelt würden.

«Diese Aufgaben schienen dem VCS ungelöst, darum reichte er eine Beschwerde gegen die von der Stadt publizierte Massnahme des Güterumschlags ein», heisst es weiter. Und: Die Befürchtungen hätten sich bewahrheitet. «Auch drei Monate nach der Einführung der Fussgängerzone hat sich die Situation im Bälliz und der Oberen Hauptgasse nur teilweise gebessert. Der VCS hält an seiner Beschwerde fest.»

Der Güterumschlag sei nur am Morgen zuzulassen – wie früher im Bälliz. Unzulässige Fahrten in die Innenstadt und Unsicherheiten seitens der Anwohnenden und Gewerbetreibenden gehörten «leider zur Tagesordnung». Der VCS hält an seiner Ansicht fest, dass der Güterumschlag am Nachmittag in der Fussgängerzone gegen die Signalisationsverordnung Artikel 22 Fussgängerzone verstosse.

«Irritiert» zeigt sich der VCS über die «rechtliche Vermischung der zwei unabhängigen Beschwerdeverfahren Parkplatzaufhebung und Güterumschlag». Angeregt wird in der Mitteilung, dass die Stadt Thun zu einem Augenschein vor Ort und zu einen runden Tisch einladen soll. Zudem sollen in der Fussgängerzone Veloabstellplätze definiert und markiert werden.

mik

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