Was ist auf Migros-Areal erwünscht?

Heimberg

Derzeit läuft die Mitwirkung zur geplanten Überbauung der Migros und der Gemeinde an der Unteren Bernstrasse in Heimberg. Trotz des Moratoriums für Einzonungen stellt die vorgesehene Zonenplanänderung kein Problem dar.

Auf der bisher nicht überbauten Fläche an der Unteren Bernstrasse in Heimberg wollen die Landbesitzerin Migros und die Gemeinde eine Gewerbe- und Wohnüberbauung realisieren. Derzeit läuft dazu die Mitwirkung.

Auf der bisher nicht überbauten Fläche an der Unteren Bernstrasse in Heimberg wollen die Landbesitzerin Migros und die Gemeinde eine Gewerbe- und Wohnüberbauung realisieren. Derzeit läuft dazu die Mitwirkung.

(Bild: Markus Hubacher)

Die Gemeinde Heimberg und die Landbesitzerin Migros haben an der Unteren Bernstrasse Grosses vor: Auf der rund 17'000 Quadratmeter umfassenden Fläche zwischen der Kantonsstrasse und der Bahnlinie der BLS sollen in naher Zukunft sechs frei stehende kubische Wohnhäuser gebaut werden. Im nördlichen Teil des Areals soll ausserdem ein Gebäude errichtet werden, in dem sich die Migros und der Discounter Denner mit je einem Supermarkt einquartieren wollen.

Das Investitionsvolumen der ganzen Überbauung beläuft sich laut der Migros auf rund 60 Millionen Franken. Noch bis zum 25. September haben die Heimbergerinnen und Heimberger nun Zeit, sich im Rahmen der Mitwirkung zur Überbauungsordnung, aber auch zur dafür nötigen Zonenplanänderung zu äussern. Da vom Projekt auch die Bernstrasse selbst betroffen ist, läuft – ebenfalls bis zum 25. September – überdies eine separate Mitwirkung zu den geplanten Änderungen im Strassenraum.

Fläche ist seit je Bauland

Bisher hält sich das Interesse der Bevölkerung in Grenzen. «Eine Person hat auf der Gemeindeverwaltung eine generelle Information zur Überbauung eingeholt. Eingaben sind dagegen noch keine eingetroffen», sagt der Heimberger Bauverwalter Peter Fankhauser auf Anfrage.

Keine Auswirkungen auf die Pläne von Migros und Gemeinde hat übrigens der neue kantonale Richtplan bis 2030. Er gilt per sofort, muss aber vom Bundesrat noch genehmigt werden, deshalb gilt bis auf weiteres ein Einzonungsmoratorium.

Dies ist allerdings kein Problem, weil das Areal an der Unteren Bernstrasse laut Bauverwalter Fankhauser seit je als Bauland eingezont ist. «Bereits in den ersten Heimberger Zonenplänen von 1963 ist es als Gewerbeland gekennzeichnet», so Fankhauser. «Die Fläche soll nun von einer reinen Gewerbe- in eine Mischzone für Gewerbe und Wohnen umgezont werden. Das ist trotz Moratorium weiterhin möglich.»

Thuner Tagblatt

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt