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Was nun? Gefängnis oder Therapie?

Wegen sexueller Handlungen mit Kindern und weiterer Delikte steht ein 38-Jähriger in Thun vor Gericht. Die Staatsanwältin ­beantragt eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten, die Ver­teidigung eine bedingte Strafe von 16 Monaten.

Mit der Gerichtsverhandlung vom Oktober 2015 sollte der Fall abgeschlossen werden. Doch es kam anders. Das Kollegialgericht in Dreierbesetzung verlangte selber ein psychiatrisches Gutachten, um ein diesem Fall angemessenes Urteil fällen zu können. Am Montag lag nun das Gutachten vor, und der Prozess vor dem Regionalgericht Berner Oberland in Thun konnte fortgeführt werden.

Befragt wurde der Angeschuldigte jedoch nur noch zu verschiedenen Punkten des Gutachtens. Zu den Vorwürfen Betrug und vorsätzliche Körperverletzung wurde der Mann nicht nochmals ­befragt. Hier stützte sich das Gericht auf die Aussagen der letzten Verhandlung im Jahr 2015.

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