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Zwei Werke für 24 Saiten

Zwei Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli: Am nächsten Jahreszeitenkonzert vom 25. August in der Kirche Blumenstein aus dem 13. Jahrhundert ertönen zwei Streichsextette.

Die Kirche Blumenstein ist jeweils Schauplatz der Jahreszeitenkonzerte.
Die Kirche Blumenstein ist jeweils Schauplatz der Jahreszeitenkonzerte.
Doris Bussmann

Im Fokus der Jahreszeitenkonzerte in der Kirche Blumenstein steht in diesem Jahr der tschechische Komponist Antonín Dvorák (1841–1904). Beim Sommerkonzert vom 25. August, das um 17 Uhr beginnt, wird das Sextett A-Dur für 2 Violinen, 2 Violen und 2 Violoncelli op. 48 aufgeführt. Antonín Dvorák schrieb das Werk zwischen dem 14. und dem 27. Mai 1878 in Prag.

«Stilistisch ist es in enger Fühlung mit der tschechischen Volksmusik gehalten», heisst es dazu auf Wikipedia. «Das ist mit den ersten internationalen Erfolgen der dvorákschen Kompositionen zu dieser Zeit zu erklären, die den Komponisten dazu veranlassten, seine Herkunft musikalisch besonders zu betonen.» Das Werk wurde am 29. Juli 1879 in Berlin uraufgeführt. Die Aufführung des Werks dauert rund eine halbe Stunde.

Den Auftakt des Konzertes macht das Streichsextett op. 4 «Verklärte Nacht» des Österreichers Arnold Schönberg (1874–1951). Vorlage dieses Werks ist das Gedicht «Verklärte Nacht» des deutschen Dichters Richard Dehmel. Darin geht es um ein Paar, das im Mondschein spaziert. Die Frau gesteht ihrem Liebhaber, dass sie mit dem Kind eines anderen Mannes schwanger ist. Ihr Begleiter zeigt Verständnis und versichert ihr, das Kind als sein eigenes anzunehmen. Im Gedicht von Dehmel heisst es: «Du wirst es mir, von mir gebären, du hast den Glanz in mich gebracht, du hast mich selbst zum Kind gemacht.»

Auf der Bühne der Kirche Blumenstein stehen werden am 25. August Suyeon Kang, Violine, Hyunjong Reents-Kang, Violine, Hannes Bärtschi, Viola, Vicki Powell, Viola, Paolo Bonomini, Cello, und Mirjana Reinhard, Cello, die künstlerische Leiterin der Jahreszeitenkonzerte Blumenstein.

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