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Flüchtlinge siegten über Politiker

Am Sonntag trugen auf Einladung der SP Thun Nationalratskandidierende aus dem Kanton Bern und Asylsuchende aus Unterseen ein Fussballspiel aus.

Christina Burghagen
Trotz vollem Einsatz gelang es den Berner Nationalratskandidaten nicht, den Asylbewerbern auf dem Fussballplatz ein Bein zu stellen.
Trotz vollem Einsatz gelang es den Berner Nationalratskandidaten nicht, den Asylbewerbern auf dem Fussballplatz ein Bein zu stellen.
Christina Burghagen

Wenn Thomas, Norbert und Sabine gegen Suleyman, Temesgen und Merhawi spielen, dann deutet das darauf hin, dass ein besonderer Match angepfiffen wird. Die Thuner Stadträtin Alice Kropf (SP) betonte, die Stimmung im Land habe sich gewandelt – weg von der Hetze und Angstmacherei gegen Flüchtlinge hin zu einer grossen Solidarität. «Diese erfreuliche Entwicklung möchten wir mit diesem gemeinsamen Spiel stärken.» Als Trainer der Flüchtlingsmannschaft konnte Andy Egli gewonnen werden, der seine Aufgabe mit viel Herzblut anging. «Wir haben drei Monate für das Spiel trainiert. Solche Begegnungen sollten viel öfter stattfinden», sagte der ehemalige Schweizer Nationalspieler und heutige erfolgreiche Trainer. Ihm zur Seite stand als Co-Trainer Sadri Losh. Das Polit-Team coachten die beiden ehemaligen Fussballer Luca Porfido und Sergon Chamoun.

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