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Thuner mit tollem Teamgeist

Über 900 Knaben und Mädchen sorgten in Huttwil für farbenfrohe Kadettentage. Das Thuner Korps erhielt viel Unterstützung aus dem Publikum – und es überzeugte vor allem

Ist von Kadetten die Rede, denkt jeder sogleich an Musik und Sport. Die gekonnte Verbindung erlebten die Besucher der Schweizerischen Kadettentage am Wochenende in Huttwil. Zuerst marschierten Kadetten und Tambouren musizierend im Gleichschritt, mit dem Fähnrich an der Spitze, durchs Städtli. Danach wurde die Strecke für die Staffelläufer freigegeben. Der Anlass fand zum zweiten Mal hintereinander in Huttwil statt. Wieder säumten Hunderte Zuschauer die Strassen. «Hopp Thun, hopp!» Beim Städtlilauf feuern sich die Mädchen kurz vor dem Start gegenseitig an. Kaum hat das Rennen begonnen, wird es auch unter den Zuschauern laut. «Hopp Thun, hopp!» und andere Sprechchöre sind zu hören. Das Thuner Korps, das schon musikalisch mit seinen Tambouren überzeugt hatte, konnte beim Städtlilauf auf grosse Unterstützung aus dem Publikum zählen. Mit je vier Mädchen- und Knabenteams stellten die Oberländer die meisten Teilnehmer. Der Staffellauf ist die Paradedisziplin der Thuner: Seit 2005 ging der Pokal für die besten Läufer jedes Jahr ins Oberland. «Jetzt gebt mal richtig Gas, damit es diesmal reicht gegen die Thuner», feuert der Speaker die Kadetten aus Murten, Burgdorf und Huttwil an. Doch kurz nach Rennbeginn wird klar: an den Thunern führt auch heuer kein Weg vorbei. Die Knaben bereiten sich abseits der Strecke auf ihren Einsatz vor. Unter ihnen auch der Thuner Cedric Froidevaux. Dem 13-Jährigen ist die Nervosität kaum anzusehen. Schon im letzten Jahr ging er an den Start. «Es ist sicher ein Vorteil, wenn man alles schon kennt.» Mit seinem bisherigen Auftritt ist der Thuner aber nur halbwegs zufrieden. «Es lief mittelmässig. Im Mehrkampf wurde ich Fünfter.» Nun hat er sich vorgenommen, beim Staffellauf mit seinem Team den zweiten Rang zu holen. Und es kommt gut: Schnell setzt sich sein Team an die Spitze und mit einem beherzten Lauf vergrössert der grossgewachsene Cedric den Vorsprung noch. Am Ende kommen die Sieger prompt wieder aus dem Oberland. Bei den Knaben sichern sich die Thuner sogar einen souveränen Doppelsieg. Doch egal ob Gewinner oder Verlierer – kurz nach ihrer Zieleinkunft sahen alle gleich aus: ein pumpender Oberkörper und ein roter Kopf. Neben dem Städtlilauf betätigten sich die über 900 Kadetten bei diversen anderen Sportarten, darunter Schiessen, Fussball, Schwimmen, Badminton und Streetball. Mit der Durchführung der Kadettentage hoch zufrieden zeigte sich am Sonntag OK- Präsident Beat Öchsli. Sebastian WeberResultate in der Dienstagsausgabe.>

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