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Thuner sind bereits in Rücklage

UnihockeyDer UHC Thun hat das erste NLB-Playoff-Spiel gegen Eggiwil 4:6 verloren.

Es leben die Serien. Der UHC Thun verlor zu Saisonbeginn fünfmal, reihte danach acht Siege aneinander und verlor zuletzt zweimal. Die Baisse kommt allerdings zum falschen Zeitpunkt, denn am Wochenende haben die Playoff-Viertelfinals begonnen. Das erste Spiel der Best-of-7-Serie gegen Eggiwil endete 4:6. «Wir haben das Feld dem Gegner überlassen», analysierte Jonas Wettstein und folgert: «Wir haben unser Vorhaben überhaupt nicht umgesetzt.» Im ersten Drittel war Eggiwil klar überlegen gewesen, und es entsprach nicht dem Spielverlauf, dass die Thuner mit ihrer ersten Torchance zum 1:1 ausgleichen und den Schaden in Grenzen halten konnten. Vom 1:2 über das 3:2 zum 3:4 In Fahrt kam das Heimteam erst im letzten Drittel. Innert 100 Sekunden drehten Captain Philipp Burkhard und Jonas Wettstein das Spiel von 1:2 auf 3:2. Doch wie schon in der Vorwoche verlieh die Führung nicht die gewohnte Sicherheit, und nur gerade zweieinhalb Minuten später lag Thun bereits wieder hinten (3:4). «Das Spiel hat erneut gezeigt, wie ausgeglichen die Nationalliga B in dieser Saison ist», sagte Wettstein. «Aussetzer mag es einfach nicht leiden.» Unter Aussetzer taxierte der 24-jährige Stürmer auch, dass sein Team kurz nach dem 4:5 drei Minuten vor dem Spielende eine unnötige Strafe nahm – und die Aufholjagd gleich selber beendete. Drausbringen lässt man sich in Thun ob der Niederlage nicht. Gefordert ist die Equipe aber auf jeden Fall. In den nächsten beiden Spielen müssen die Berner Oberländer auswärts antreten. Und eine Woche später ist die heimische MUR-Halle anderweitig belegt, sodass Thun nach Konolfingen ausweichen muss – von Heimvorteil kann man da auch nicht unbedingt sprechen. Für Jonas Wettstein ist dies aber kein Problem. «Der Heimvorteil dürfte in dieser Serie keine grosse Rolle spielen.» Bereits in der Meisterschaft gewann zwischen Thun und Eggiwil immer die Gastmannschaft. «Ich denke, dass wir dem Gegner einfach unser Spiel aufzwingen müssen. Dann reicht es schon», findet Wettstein. Persönlich ist der Routinier jedenfalls in bester Playoff-Laune. Er erzielte zum Auftakt zwei Tore und steht in der Skorerliste der NLB nun auf Position sechs. Die Ziele des UHC Thun gehen übrigens über den Playoff-Viertelfinal hinaus. «Wir wollen um den Aufstieg spielen», verrät Wettstein. Auch ohne Spieler aus dem Ausland gehören die Thuner ohne Zweifel zu den Besten der Liga. Die Equipe ist sehr ausgeglichen besetzt und dadurch unberechenbar. Nun muss sie beweisen, dass sie auch mit den Gesetzen des Playoff klarkommt. «Playoff macht Spass», sagt Jonas Wettstein. Zusammen mit dem Team ist er gewillt, die Herausforderung anzunehmen. Das erste Spiel ist zwar verloren – die Viertelfinalserie gegen Eggiwil noch lange nicht. Stephan Dietrich>

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