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Traditionsanlass trotz Regen nicht ins Wasser gefallen

Der 18.Chrischtchindli-Märit in Steffisburg fand gestern im Regen statt.

Strahlende Gesichter trotz Regen sah man gestern Nachmittag und Abend in Steffisburg am Chrischtchindli-Märit. Schon vor zwei Uhr waren erstaunlich viele Besucherinnen und Besucher unterwegs und bewunderten die weihnächtlich geschmückten «Märitstände». Ernst Jenni mit seiner Sattlerausstellung im «Zibelegässli» bestätigte: «Es sind mehr Leute hier als in vergangenen Jahren.» Die Strecke zwischen Unterdorf und Dorfkirche war ab 14 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt, und so bewegte sich ein buntes Meer aus Regenschirmen entlang der über 250 Stände. Wer keinen Schirm hatte, drängte sich unter die Schutzdächer. Viele Marktfahrende stellten Handwerk aus. Die Auswahl an Kerzen, Schmuck und Winterkleidern war ebenfalls gross. Von Petrol zu Elektrizität Es war der 18. Chrischtchindli-Märit. In den 17 Jahren hat sich einiges verändert. Die Steffisburgerin Rosmarie Gerber ist seit dem ersten «Märit» mit den «Landfrauen Steffisburg» dabei. «Anfangs durften wir die Stände nur mit Petrollampen beleuchten, der Märit war weihnächtlicher als heute», erinnert sie sich. «Dafür sehen die Märitgänger heute dank der elektrischen Beleuchtung die ausgestellten Waren besser», fügt sie hinzu. Die Frauen des Vereins backen jedes Jahr Güetzi, die sie verkaufen. Neben den vielen Süssigkeiten lockten traditionelle Raclette- und Bratwurststände. Wer Lust auf exotischere Speisen hatte, konnte zwischen verschiedenen asiatischen und karibischen Spezialitäten wählen. Auch bei den Spielzeugangeboten von handgefertigten Holzspielsachen zu Plastikspielzeug fiel der Kontrast zwischen Altem und Neuem auf. Heidi und Roland Affentranger aus Hilterfingen besuchen den Märit jedes Jahr: «Uns gefällt das Angebot, weil für jeden Geschmack etwas dabei ist.» Dieses Jahr kauften sie «Änischräbeli» und eine würzige Teemischung. Karussell und «Samichlous» Auch die Jungen genossen die Vorweihnachtsstimmung. Die 13-jährige Deborah Fankhauser aus Süderen lacht: «Am besten gefällt mir natürlich die Zuckerwatte.» Beim Karussell auf dem alten Gemeindehausplatz herrschte grosses Gedränge, alle Kinder wollten auf den weissen Pferden reiten. Echte Tiere waren mit dem Samichlous und Schmutzli unterwegs, zwei Eseli zogen die bärtigen Männer auf einem Holzwagen durchs Dorf. Der Samichlous überraschte die Kinder mit Mandarinen. Christina wyttenbach >

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