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Tragt Sorge zur Stadt!

Trauer um Kater Ausgabe vom 26.Juni Katzen und ihre Reviere. «Zoff im friedlichen Wohnquartier» Wir sind gerade in Trauerstimmung, weil unser Kater entlaufen ist. Deshalb haben wir den Bericht sehr dankbar gelesen und sind nun um einige Klärungen reicher. Es ist gut – gerade weil es so viele Katzenbesitzer gibt –, wieder mal einen Einblick in das Katzenleben zu erhalten. Wir haben da jedoch noch eine Bitte, nämlich zu informieren, falls eine Katze ein neues Zuhause aufsucht. Der neue «Besitzer» sollte unbedingt versuchen, abzuklären, ob dieses Tier nicht irgendwo mit viel Tränen und schlaflosen Nächten vermisst und überall gesucht wird. Folgende «Anlaufstellen» sind möglich: Tierschutz, Internet, Plakate, Tierarzt. Ein Gang zum Tierarzt könnte Klärung bringen, falls die Katze einen Chip trägt. Dann könnte die Katze dem richtigen Besitzer zurückgegeben werden. Wer sich eine Katze wünscht, bekommt im Tierheim ein liebes Tier, man muss also nicht unbedingt bequem eine zugelaufene Katze aufnehmen.Familien TaubenheimThun Glied in der Kette Zum Thema Wolf P. und M. schreiben in Sachen Wolf und Co. Unwahrheiten. Sie wollen nicht verstehen, dass zu einer intakten Naturkette jedes Glied gehört. Aussagen wie «90 Prozent des Reh- und Gämsenbestandes sind durch Raubtiere ausgerottet worden» sind inakzeptabel, weil falsch. Das schmeckt nach Futterneid, denn in der Jagdstatistik des Kantons Bern wurden 2009 total 15667 Tiere erlegt, davon 5698 Rehe und 1815 Gämsen. Wie viel Prozente sind das? Wenn es so wäre, wie angegeben, hätte es gar keine Rehe und Gämsen mehr! Zusammenhänge in der Natur sind einzigartig und werden nicht nur in der Stadt erkannt. Fehler, die gemacht wurden, sollte man nicht wiederholen. Der Schutz durch Hirtenhunde ist völlig richtig, wie Graubünden zeigt. Denn so werden unbeaufsichtigte Nutztiere nicht wochenweise vor allem wegen des Geldes ihrem Schicksal überlassen. Heinz MühlemannUnterseen Vertrauen verloren Ausgabe vom 29.Juni «Wie die KPT Manager belohnte» Ich bin entsetzt! Ich war jahrelang bei der Krankenkasse KBV. Weil diese Kasse wegen Betrugs «geschlossen» wurde, wurde ich Mitglied bei der KPT. Jetzt scheint auch bei dieser Kasse nicht alles sauber zu sein. Welcher Krankenkasse kann man/frau denn noch vertrauen? Susanna SägesserUrtenen-Schönbühl Tragt Sorge zur Stadt Ausgabe vom 26. Juni «Rathaus als Reich der Mitte?» Wer die Wahl hat, hat die Qual: Sechs Kandidierende für das Stadtpräsidium. Das gabs noch nie! Rot oder Grün braucht Thun jetzt nicht, aber vielleicht mal einen Kandidaten aus einer kleinen Partei. Eine starke Persönlichkeit, die auf dem Stadtgebiet wohnt und weiss, wo der Schuh drückt. Jemand, der es auch mal wagt, die grenzenlosen Machtbefugnisse des Regierungsstatthalters in Frage zu stellen (Baubewilligungen, Überzeitbewilligungen für Nachtlokale usw.) Macht endlich die «Beizen» um Mitternacht wieder zu, bevor deren meist auswärtige Klientel am frühen Morgen «stockbesoffen» unsere Kunstwerke verstümmelt. In Wien las ich unlängst überall Plakate mit der Aufschrift: «Die Stadt gehört Dir, trage Sorge». Gertrude PortenierThun Genug geredet! Ausgabe vom 24. Juni «Massiver Protest gegen den Umbau der IV-Renten» Bereits Ende der 1980er-Jahre, als die IV keine roten Zahlen schrieb, haben die Behindertenorganisationen davor gewarnt, dass der Abbau von immer mehr Nischenarbeitsplätzen zu Problemen in der IV führen könnte. Niemand wollte das hören. Im Rahmen der Gewinnoptimierung wurden leistungsschwache Arbeitnehmende in die IV abgeschoben. Die Medien und die Politik haben dazu geschwiegen. Im Zusammenhang mit den zunehmenden Defiziten der IV forderten die Behindertenverbände bereits in den 1990er-Jahren, dass die Firmen verpflichtet würden, Arbeitsstellen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, allenfalls wie im Ausland Quoten zu schaffen. Es wurde auch vorgeschlagen, die IV-Beiträge analog zu Suva und Taggeldversicherung risikoabhängig zu gestalten. Bisher wurden diese Vorschläge von der Politik und der Wirtschaft in den Wind geschlagen. Inzwischen sind Menschen mit Behinderung für Politik und Wirtschaft zur Manipuliermasse geworden, die man zwischen IV, Sozialhilfe und Arbeitslosenkasse hin- und herschieben kann. Der Kommentator dieser Zeitung sollte sich darüber ärgern, dass Wirtschaft und Politik nach 25 Jahren immer noch nicht gewillt sind, die dringend nötigen Arbeitsplätze für behinderte Menschen zu schaffen. Der Kampf für Arbeitsplätze und existenzsichernde Einkommen ist die zentrale Aufgabe der Behindertenorganisationen. Jörg FreyOberburg>

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