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Trotz zweier Abgänge stark

Der BSV Bern Muri trifft am Sonntag (17 Uhr) auf GC Amicitia. Bei den Zürchern verliessen vor kurzem zwei Stammspieler den Verein.

Es ist wieder etwas ruhiger geworden um den aktuellen Schweizer Meister und Cupsieger GC Amicitia Zürich. Im Herbst wurde bekannt, dass der Champions-League-Teilnehmer in grösseren finanziellen Schwierigkeiten steckt. Ende November verliessen Edin Basic (Chambéry/Fr) und Jan-Henrik Behrends (Düsseldorf/De) die Mannschaft. «Wir haben die Spieler nicht bewusst verkauft», sagt der frühere Nationalspieler Walter Müller, der seit einem Monat als Geschäftsführer von GC Amicitia tätig ist. «Behrends ist Familienvater und 30 Jahre alt. Düsseldorf hat ihm ein Angebot gemacht, durch das er berufliche Perspektiven für die Zeit nach dem Handballsport erhält. Bei Basic war es so, dass Chambéry wiederholt angefragt hat. In Anbetracht unserer aktuellen Situation wollten wir den Spielern nicht im Weg stehen.» Sprich: Die Entlastung durch den Verzicht auf zwei Profisaläre war willkommen. Auch ohne Basic und Behrends zeigte GC Amicitia aber zuletzt ansprechende Leistungen. Die Partie beim Meisterschaftsfavoriten Kadetten Schaffhausen ging zwar mit 25:40 verloren, St.Otmar St.Gallen wurde zu Hause jedoch mit 37:30 bezwungen. «Unser Ziel ist es, weiter in den vorderen Rängen mitzuspielen», sagt Müller. «Über die Leistung gegen St.Otmar war ich aber selber positiv überrascht.» Den Gegner einholenBeim BSV Bern Muri hofft man darauf, durch einen Sieg am Sonntag den Gegner einzuholen. GC Amicitia belegt derzeit mit 22 Punkten den zweiten Platz, die Berner sind mit 20 Zählern Vierte. In der Pause des Spiels werden zwei BSV-Jubiläumsuhren (Wert Fr.299.50) verlost. Zur Teilnahme werden den Matchbesuchern Wettbewerbs-karten abgegeben. Die acht Mitglieder des Verwaltungsrates der BSV Bern Muri AG werden am Sonntag unter anderem für das Aufstellen und Abräumen der Sitzplatztribüne besorgt sein. «Dies soll eine Geste der Anerkennung für die freiwilligen Helfer sein, ohne die der BSV den Betrieb nicht aufrecht erhalten könnte», sagt Alex Milosevic, der Kommunikationschef des BSV Bern Muri. Reto Pfister>

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