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Umbau ist teurer als geplant

Das Hallenbad Aeschi wurde saniert. Die Bauabrechnung weist bei einer Bausumme von 2,57 Millionen Franken ungedeckte Kosten von 36000 Franken aus. Kunden werden spezielle

«Jetzt machen wir richtig Werbung für den neuen, wunderschönen Wellnessbereich. Denn im Sommer gehen die Leute eher ins Freie, nicht in die Sauna, und es hatte wenig Besucher», sagt die Leiterin des Wellnessbereichs, Nicole Warnke. Sie weiss das aus Erfahrung, das sei auch an andern Orten so. Darum wird beim Kauf eines Abonnements die Gültigkeit verlängert (siehe Kasten). Auch von der Aktion im Coop, wo bei einem Einkauf von mindestens 100 Franken ein vergünstigtes Angebot (25 statt 43 Franken) im Wellnessbereich mit Meersalzpeeling benutzt werden kann, verspricht sich die Marketingverantwortliche des Hallenbads Aeschi zusätzliche Eintritte bis Ende Jahr. Auch mit den Tourismusorganisationen hat Nicole Warnke ein Angebot mit Wellnesspaketen in B&B’s ausgearbeitet. Betriebsleiter seit Juni Seit Juni 2010 ist Roger Linder aus Kaufdorf neuer Betriebsleiter. Er ist auch seit acht Jahren als Bademeister im Freibad Spiez tätig. Seit dem 1.Oktober gehört Fabienne Fellmer zum Wellnessteam. Sie bietet Ayurveda- und Honigmassagen sowie Triggerpunkt- und Dorntherapien an, die über die Krankenkasse abgerechnet werden können. Die Frauentage am Dienstag und Donnerstag im Wellnessbereich kommen gut an, und auch die Anlaufschwierigkeiten mit dem Zutrittssystem im Hallenbad konnten gelöst werden. Eben erst wurde die definitive Bauabrechnung für den Umbau erstellt. Statt wie ursprünglich geplant 2,45 Millionen Franken, wurden 2,57 Millionen Franken verbaut. Diese Mehrkosten von knapp 121000 Franken konnten noch nicht ganz finanziert werden. Dies obschon drei Gemeinden, Aeschi (50000), Krattigen (25000) und Spiez (50000) zusätzliche Beiträge leisteten und Spenden von Firmen und Privaten eintrafen. Zu berücksichtigen sei dabei, dass der ursprünglich vom Sportfonds zugesagte Beitrag spürbar reduziert wurde, wird betont. Trotz grosser (Spar-)Anstrengungen entstand eine Kostenüberschreitung wegen Verzögerungen beim Bau und höheren Kosten der Wellnessanlage. Darum bleiben letztlich ungedeckte Baukosten von 35815 Franken. «Darum müssen wir uns jetzt ganz besonders ins Zeug legen und um jeden Besucher kämpfen», erklärt der Verwaltungsratspräsident Thomas Kopp. Ein Candlelight-Abend Für die dunkle Jahreszeit hat sich das Team etwas einfallen lassen. Am 13.November findet zwischen 19.30 und 21.30 Uhr «Schwimmen und chillen bei Kerzenlicht» statt. Ein stimmungsvoller Abend bei Musik und Kerzenschein, Entspannung im Thermalbecken oder einer Massage im Wellnessbereich und einem Überraschungscocktail. Dies ohne Aufpreis. Im 25 mal 8 Meter grossen Becken finden Schwimmkurse – vom Baby bis zur Grossmutter – und gelenkschonende Aquatrainings statt. Das ganze Angebot ist auf der Homepage einsehbar. Rösi Reichen •www.hallenbad-aeschi.ch >

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