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Umleitung via Gümligen sorgt für Stau

Muri-GümligenDurch die Baustelle auf der Thunstrasse stauen sich vor der Ampel

Pendler zwischen dem Egghölzli und der Autobahnauffahrt Muri haben momentan ein schweres Los: Die Thunstrasse ist vom Restaurant Sternen in Muri bis zum Autobahnkreisel nur einspurig befahrbar. Bis Ende Juli werden Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Der Verkehr wird während dieser Zeit vom Egghölzli über die Worbstrasse nach Gümligen umgeleitet, wo er über die Feldstrasse wieder zur Autobahn gelangt. Die Verengung führt zu Staus in der Stosszeit. Einer der betroffenen Pendler ist Robert Pfister aus Thun. Täglich fährt er mit dem Auto von seinem Arbeitsplatz durch das Egghölzli zur Autobahnauffahrt Richtung Thun. Seine Beobachtung: Der Rückstau ist auf die Ampel am Melchenbühlplatz zurückzuführen. Diese ist geschaltet wie immer und lässt den Verkehr stocken. Ist man einmal am Melchenbühl vorbei, löst sich der Stau auf. Behinderung «zumutbar» Die Thunstrasse gehört dem Kanton, zuständig für sie ist der Oberingenieurkreis Bern-Mittelland. Dieser hat im Vorfeld der Arbeiten mit der Gemeinde Muri-Gümligen und der Polizei die Verkehrsführung abgesprochen. «Nach diesen Abklärungen sind wir zum Schluss gekommen, dass die Verkehrsbehinderungen zumutbar sind», sagt Thomas Schmid, stellvertretender Kreisoberingenieur. Die Worbstrasse werde vor allem von Autos genutzt, die Richtung Worb und ins Emmental fahren. Dazu kämen nun diejenigen, die den Autobahnanschluss Muri ansteuerten. Diese Leute könnten aber Muri anderweitig umfahren, beispielsweise über die Auffahrt Ostring, sagt Schmid. Es habe eine Überlegung gegeben, die Ampel am Melchenbühl während der Bauzeit anders zu schalten. Dies wäre aber zulasten der Quartierbevölkerung gegangen, die dann kaum mehr Gelegenheit gehabt hätte, auf die Worbstrasse einzubiegen. Deshalb hätten sich Gemeinde und Kreisoberingenieur darauf geeinigt, die Ampel so zu belassen, sagt Schmid. Beim Egghölzli sei signalisiert, dass die Durchfahrt erschwert sei. «Schlechter Zeitpunkt» Für Pendler Robert Pfister sind diese Argumente unverständlich. Es müsse doch möglich sein, den Verkehr auf dem Melchenbühlplatz von einem Securitas-Mann regeln zu lassen – «zumindest zu den Stosszeiten», findet er. Der Zeitpunkt für die Sanierung der Thunstrasse sei zudem denkbar schlecht gewählt: Die Alternativen seien durch die vielen Grossbaustellen arg eingeschränkt. Das zeigt sich auch dadurch, dass sich nach Pfisters Beobachtungen die Autos nun auch vom Egghölzli in Richtung Ostring stauen.Anna Tschannen>

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