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Unterseen ist im Aufwind

1.-Liga-EishockeyUnterseen-Interlaken hat das wichtige Spiel bei Basel-KLH 6:3 gewonnen. Die neu verpflichteten Pascal Uhlmann und Gregory Zehnder erwiesen sich sofort als Verstärkungen.

Gleich zwei Neuzugänge standen beim SC Unterseen-Interlaken beim 6:3-Erfolg bei Basel-KLH im Rampenlicht. Einerseits brillierte Gregory Zehnder, der nach der Partie gegen Zuchwil zum zweiten Mal zum Einsatz kam, mit einem Tor und einem Assist. Zehnder spielte zuvor bei Oberthurgau. Andererseits avancierte Pascal Uhlmann mit zwei entscheidenden Treffern und einem wichtigen Assist gleich zum Matchwinner. Die beiden zuvor punktgleichen Teams schenkten sich in dieser emotionsgeladenen Partie von Beginn weg nichts und agierten mit viel Offensivdrang. Unterseens Trainer Stefan Schneider hatte sein Team hervorragend eingestellt, und den ersten Lohn dafür heimsten die Oberländer mit dem einzigen Tor im Startdrittel ein. Sandro Wälti schoss Unterseen nach einem guten Zuspiel von Uhlmann in der 11.Minute in Front. Der Ausgleich der Basler fiel erst zur Spielhälfte im Powerplay. Ein Doppelschlag brachte Unterseen in der 31.Minute innert 50 Sekunden aber wieder auf die Siegerstrasse: Zuerst skorte Adrian Müller, der soeben von der Strafbank aufs Eis zurückgekehrt war, danach verwertete Yves Niederhäuser seine Chance zum 3:1 für die Gäste. Schnell und mit Übersicht Gegen Ende des Mitteldrittels überbordeten die Emotionen in dieser wegweisenden Partie. Cyrill Voegelin und Marco Durrer waren sich mit Philip Stucki und Alain Müller in die Haare geraten. Für Voegelin und Stucki endete der Arbeitstag mit je einer Spieldauerdisziplinarstrafe. Im letzten Drittel schlug die Stunde des Debütanten: Innert anderthalb Minuten traf Pascal Uhlmann in doppelter Überzahl zum 5:2 und zum 6:2. Der Stürmer, der aus der Juniorenabteilung des NLB-Vereins Langenthal stammt und zuvor bei Zuchwil Regio unter Vertrag stand, vermochte aber nicht nur durch seine beiden Tore zu überzeugen. Er glänzte auch mehrmals mit schnellen Vorstössen und einer guten Spielübersicht. Der verdiente Sieg war damit im Trockenen. Die Interlakner überholten mit diesem Erfolg nicht nur ihren Gegner, sondern hielten auch den Anschluss an das Mittelfeld und wahrten damit auch die Chancen auf einem Platz in der Masterround 1-5. Überheblich darf das Team aber nicht werden. Zu oft zog die Mannschaft während des Spiels in Basel schwächere Phasen ein. Am Mittwoch folgt das Duell gegen den Erzrivalen Wiki-Münsingen. Dann dürfen sich die Oberländer auch nicht mehr dermassen viele Eigenfehler wie am Samstag erlauben. Daniel Martiny>

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