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Vatter-Aus trifft Stettler

LangenthalMorgen schliesst der Vatter-Biosupermarkt in Bern. Davon betroffen sind auch Oberaargauer Lieferanten. So muss der Langenthaler Metzger Ernst Stettler beim Personal sparen.

Am Samstag ist Schluss. Der Vatter-Biosupermarkt am Bärenplatz in Bern schliesst. Das hat Folgen bis in den Oberaargau. Denn auch hiesige Bioproduzenten haben Vatter beliefert. Besonders hart trifft es den Langenthaler Metzger Ernst Stettler. Wegen der absehbaren Umsatzeinbussen hat er per gestern Abend einem seiner 15 Mitarbeitenden vorsorglich gekündigt. Betroffen sei der Transportdienst, sagt Stettler. Beim Ladenpersonal geht er davon aus, dass Arbeitszeitreduktionen notwendig sein werden. Genauere Angaben über das Ausmass der notwendigen Einsparungen kann Stettler noch nicht machen. Dies hänge davon ab, wie viel Umsatz tatsächlich wegfallen werde. Ziel sei es, mit dem von der Kündigung betroffenen Mitarbeitenden einen neuen Vertrag abschliessen zu können. Stettler unternimmt alles, um sein Fleisch künftig an andere Bioläden liefern zu können. Einzelne Zusagen hat er, von den meisten hat er aber noch keine Rückmeldung erhalten. Vatter wird zwar am 9.April im Kirchenfeldquartier in Bern einen neuen Laden eröffnen – aber in einem kleineren Rahmen. Weniger stark betroffen vom Vatter-Aus ist die Biofarm Genossenschaft in Kleindietwil. Laut Präsident Hans-Jörg Schneebeli macht Vatter rund 3 Prozent des Biofarm-Umsatzes aus. «Die Vatter-Schliessung ist unerfreulich und schade, aber nicht existenzgefährdend für uns», sagt Schneebeli. Stellen seien keine bedroht. Er geht davon aus, dass die Biofarm einen Teil des wegfallenden Umsatzes mit anderen Bioläden wird generieren können.Dominic Ramel>

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