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Verein ja, Fusionen verfrüht

HauptstadtBerns

Die Empörung begann vor drei Jahren, als der Bund in seiner Raumplanung die Städte Zürich, Basel und Genf als sogenannte Metropolitanräume definierte, also als wirtschaftliche Motoren der Schweiz. Bern rückte in die zweite Liga. «Ich habe gestaunt, dass der Bundesrat damals nicht aufgeschrien hat», sagt Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät im Interview. Die Landesregierung habe die Bedeutung der Hauptstadt als politisches Zentrum, wo wirtschaftlich relevante Gesetze entstünden und internationale Verträge abgeschlossen würden, zu wenig erkannt. Tschäppät intervenierte mit dem Kanton erfolgreich. Mit fünf Kantonen und zehn weiteren Städten setzt sich die Stadt Bern für einen starken Wirtschaftsraum ein mit dem Standortvorteil des Service public. Dem Verein Hauptstadtregion Schweiz ist die Stadtregierung im November beigetreten. Über den Mitgliederbeitrag von jährlich 70000 Franken berät der Stadtrat am Donnerstag. Gespräche über Fusionen mit den schon heute zusammengewachsenen Nachbargemeinden hält der Berner Stadtpräsident hingegen für verfrüht.einSeite 8+9>

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