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Verein will die Rennen am Lauberhorn sichern

WengenDer neu gegründete Trägerverein Internationale

Vor etwa zwei Jahren verrieten Viktor Gertsch und Fredy Fuchs ihre Pläne, einen Verein zur Unterstützung und als Rückendeckung der Organisatoren des Lauberhornrennens zu gründen. «Wir hoffen auf die Unterstützung der ganzen Region bis hinunter aufs Bödeli», sagte damals Viktor Gertsch. Die «Lauberhorn-Zwillinge» hatten Erfolg. Im Herbst 2010 wurde der Trägerverein Internationale Lauberhornrennen in Interlaken gegründet. Als Präsident wurde der Mattner Gemeindepräsident Peter Aeschimann gewählt. Der 51-Jährige, der auch im Lauberhorn-OK Einsitz nimmt, ist mit dem Skisport eng verbunden. Er war im Skiclub Matten Rennleiter und leitete zusammen mit seiner Frau Esther die JO. Aeschimann ist Geschäftsführer der Aeschimann Automatensysteme AG (AAS) in Wilderswil. Er gehört der Geschäftsleitung der Regionalkonferenz Oberland Ost an. «Die Lauberhornrennen sind ein Topanlass und für die Region von unschätzbarem Wert», erklärt Peter Aeschimann sein Engagement im Verein. Es müsse alles unternommen werden, um sie längerfristig zu sichern. Wichtig scheint ihm auch die Verbindung zur Regionalkonferenz. Sieben Mitgliedergruppen In Artikel zwei der Statuten ist der Zweck des Vereins umschrieben: «Der Trägerverein bezweckt die langfristige Sicherung von international bedeutenden Schneesportwettkämpfen und anderen Veranstaltungen, insbesondere die Durchführung der Internationalen Lauberhornskirennen Wengen, durch eine breite politische, wirtschaftliche und soziale Abstützung in der Region.» Der Verein kennt sieben Mitgliedergruppen: politische Gemeinden, Transportunternehmen, Tourismusorganisationen, Beherberger, Handels- und Gewerbeorganisationen, Einzelmitglieder und Kooperationen. Bis jetzt zählt der Verein 26 Mitglieder. Das «Reglement Mitgliederbeiträge und Verwendung der Mittel» hält fest, wer wie viel zahlt und wie die Franken verwendet werden dürfen. Für die meisten Mitgliedergruppen sind Fixbeiträge vorgesehen. Die politischen Gemeinden zahlen einen Franken pro Einwohner. Die Alpgenossenschaften und Bäuertgemeinden sind Freimitglieder. 70 Prozent in Fonds 30 Prozent der Mitgliederbeiträge werden direkt für die jährliche Organisation der Lauberhornrennen verwendet. 70 Prozent werden in einen Investitionsfonds eingelegt. Seine Verwaltung obliegt dem Vorstand des Trägervereins. Der Vorstand hat die Kompetenz, jährlich 30000 Franken (auf Antrag des OK) für Investitionen zu bewilligen. Höhere Beiträge müssen von der Generalversammlung bewilligt werden. «Wir sind mit dem Erreichten zufrieden und froh um die Unterstützung, für die finanzielle, aber auch für die moralische», zieht Viktor Gertsch ein Fazit. Durch die bis jetzt dem Verein beigetretenen Mitglieder kommen rund 130000 Franken zusammen. Weitere Kooperationen und auch Einzelmitglieder können dem Verein beitreten. In den Vorstand wurden gewählt: Peter Feuz (CEO Schilthornbahn) als Vertreter der Transportunternehmen; Stefan Otz (CEO TOI) als Vertreter der Tourismusorganisationen; Marion Prevost (Präsidentin Hotelierverein Wengen) als Vertreterin der Beherberger; Andreas Kaufmann (Präsident VWK Grindelwald) als Vertreter der Handels- und Gewerbeorganisationen; Heinz Kammer (Präsident Bergschaft Wengernalp) als Vertreter der Kooperationen; Philippe Sproll (CEO JRMAG) als Vertreter der Einzelmitglieder. Vom OK Lauberhornrennen gehören dem Vorstand Viktor Gertsch, Urs Näpflin und Christoph Egger an. Geschäftsleiter ist Markus Lehmann (Geschäftsführer Lauberhornrennen). Der Vorstand konstituierte sich selber und wählte Peter Feuz zum Vizepräsidenten.Ueli FlückHeute in Wengen 17 Uhr: Offizielle Eröffnung im Weltcupdörfli. 17.45 Uhr: Startnummern- auslosung Super-Kombination. >

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