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«vielleicht liegt sogar mehr drin»

Lukas von Deschwanden gehörte als fünffacher Torschütze zu den besten Thunern. Der 22-Jährige hält es für möglich, das Ziel (Top 6) zu übertreffen. Was macht Wacker Thun derzeit besser als die Stadtberner, gegen die es zum vierten Mal in Folge gewonnen hat? Lukas von Deschwanden: Unsere Begegnungen verlaufen oft ähnlich. Häufig sind die Spiele lange ausgeglichen, und ab der Mitte der zweiten Halbzeit sind wir dann besser. Wir haben das breitere Kader – und bestimmt auch konditionell Vorteile. Darauf legen unsere Trainer Wert. Sie haben das Feld nach 17 Minuten betreten und 80 Sekunden später auch schon getroffen. Das war sehr wichtig. Man muss ein gutes Gefühl erhalten, und wenn man beim ersten Versuch Erfolg hat, hilft das einem für die Fortsetzung des Spiels sehr. War für Sie gleich klar, dass Sie Verantwortung übernehmen? Ja. Das entspricht meinem Stil. Ich will in den Abschluss gehen. Wir im Rückraum sind dafür verantwortlich, dass es läuft. Dafür muss man Risiken eingehen. Sie waren zu Saisonbeginn verletzt gewesen und verpassten die ersten fünf Spiele. Danach waren Sie nicht so stark wie zuletzt in der Finalrunde. Begannen Sie da, an sich zu zweifeln? Wenn man zurückkehrt, will man natürlich immer gleich wieder so gut sein, wie man es vor der Verletzung gewesen ist. Aber erst musst du dir wieder Spielzeit erkämpfen. Ich wusste, dass ich irgendwann das Niveau von vorher wieder erreichen würde. Ihr Team hat nun 24 Punkte auf dem Konto. Das dürfte für die Finalrundenqualifikation reichen. Das denke ich auch, ja. Aber wir müssen uns ja nicht damit begnügen. Vielleicht liegt sogar mehr drin.Interview: ahw Telegramm Seite 22>

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